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«Gläserner Bankkunde»: Behörden fragen immer öfter Kontodaten ab

München (dpa) - Staatliche Behörden haben in den vergangenen 15 Monaten private Konten so oft durchleuchtet wie noch nie. Insgesamt gab es in dem Zeitraum fast 200 000 Abfragen. Das geht laut «Süddeutscher Zeitung» aus Zahlen des Bundesfinanzministeriums hervor. Danach ließen neben den Finanzämtern besonders häufig Gerichtsvollzieher prüfen, wer über welche Konten oder Wertpapierdepots verfügt. Seit 2005 haben Behörden die Möglichkeit, Kontodaten abzufragen, um etwa Sozialkassen- oder Steuerbetrüger aufzuspüren.

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