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Gleicher Sieger – aber anderes Pferd

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Benjamin Werndl auf Famoso siegte beim Grand Prix de Dressage überlegen. (Foto: Weitz)

Der Vorjahressieger war wieder erfolgreich – aber diesmal mit einem anderen Pferd: Beim Grand Prix de Dressage (Klasse S***) auf Gut Ising setzte sich Benjamin Werndl vom RFV Aubenhausen an die Spitze. Allerdings nicht wie im Vorjahr mit »Der Hit«, sondern mit seinem Pferd Famoso, das seinem Namen somit alle Ehre machte. Zweiter wurde Uwe Schwanz (RV Waldhauser Hof) vor Ferdinand Fisch (RA München) – mit »Der Hit« landete Werndl zudem auf dem sechsten Platz. Zufrieden sein konnte auch Sylvia Gugler (PSC Ising), die mit Wera la Sol Zehnte wurde, während sie mit ihrem Pferd Star of Rubica, das erstmals in einer GP-Prüfung eingesetzt war, auf Rang 15 landete.


Der GP de Dressage war der erste Höhepunkt der Dressur-Wettkämpfe, die im Rahmen des Chiemsee-Pferdefestivals auf Gut Ising neben den zahlreichen Springprüfungen ausgetragen werden. Gleichzeitig bildete der GP den krönenden Abschluss am späten Donnerstag, weitere Dressur- und Springprüfungen folgten auch am Freitag.

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Unter anderem holte sich dabei im Rahmen einer Dressurprüfung der Klasse S*** – Intermediaire II (einer Prüfung zur Louisdor-Preis-Finalqualifikation) Matthias Alexander Rath den Sieg. Hier holte Werndl mit »Loveliness« den vierten Platz.

Bei den Springen überzeugte unter anderem in einer CSI-2*-Springprüfung der Klasse S* (1,40 m) Tobias Bachl vom RFV Pfarrkichen mit einem dritten Platz. In einem Springen der Mittleren Tour wurde zudem Nathalie Gravemeier vom RFV Rupertiwinkel Sechste, während Denise Straßer (PSC Ising) den 10. Platz für sich verbuchte. In einem weiteren Springen der Mittleren Tour wurde ihre Schwester Alexandra Straßer Achte.

Auch die Witterungsverhältnisse sorgten für gute Stimmung, »und am Wochenende soll es richtig gut werden, da haben wir sicher wieder viele Zuschauer«, so Turnierleiter Josef Beilmaier.

Das liegt auch an den hochkarätigen Wettbewerben. So stehen am heutigen Samstag ab 8.30 Uhr mehrere Zwei-Phasen-Springprüfungen – unter anderem der Klasse S* und ein Springen der Klasse S* mit Siegerrunde – auf dem Programm. Am Abend ab 21.30 Uhr folgt die höchstwertige Dressur-Aufgabe: die Grand Prix Kür (Klasse S***), in der Benjamin Werndl wieder möglichst weit vorne mitmischen will.

Am Sonntag folgen ab 8 Uhr weitere attraktive Dressurprüfungen, ehe anschließend eine Zwei-Phasen-Springprüfung (Klasse S*, 1.40 m) das große Finale einläutet: Ab 15.30 Uhr geht es dann im Großen Preis (S***) der Julius-Bär-Bank mit Stechen um Siege und Platzierungen, wobei der Sieger einen Kleinwagen gewinnt und der Zweitplatzierte einen Geldpreis in ansehnlicher vierstelliger Höhe. Nach diesen Wettbewerben wollen die Turnierverantwortlichen möglichst in etwa die gleiche Bilanz ziehen können wie nach dem ersten Großen Preis eine Woche zuvor: »Die Bude war voll«, hatten sie sich da gefreut. who