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GoalControl wirbt: «Phantomtor absolut unmöglich»

Würselen (dpa) - Der Fußball-Bundesliga wäre die Diskussion um das Phantomtor von Hoffenheim nach Einschätzung der Firma GoalControl mit Hilfe von Torlinientechnik erspart geblieben.

GoalControl
Nach dem Phantomtor von Hoffenheim wirbt der Geschäftsführer von GoalControl für den Einsatz der Torlinientechnik. Foto: Oliver Berg Foto: dpa

«Ein Phantomtor wie in Hoffenheim ist bei GoalControl-4D absolut unmöglich!», erklärte Geschäftsführer von Dirk Broichhausen in einer Mitteilung. Das Unternehmen aus Würselen hatte in der vorigen Woche vom Weltverband FIFA den Zuschlag zur Ausrüstung aller WM-Stadien in Brasilien erhalten.

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Broichhausen nutzte die Debatte um den irregulären Kopfballtreffer des Leverkusener Angreifers Stefan Kießling am Freitag beim 2:1 über Hoffenheim zur Werbung in eigener Sache: «Das Torliniensystem GoalControl-4D überwacht die Torlinie ständig und vollständig zwischen beiden Pfosten und der Latte. Das heißt: nur wenn der Ball diesen virtuellen Vorhang überschreitet, und dies von vorne, also nicht durch ein Außennetz von der Seite, wird dem Schiedsrichter auf seiner Spezialuhr das Tor-Signal gesendet.»

GoalControl wird die zwölf Stadien in Brasilien mit seiner Torlinientechnik ausstatten. Damit reagierte die FIFA auf einen erfolgreichen Testlauf beim Confederations Cup 2013. Auch ohne echten Streitfall bei einem der insgesamt 68 Tore war die erstmalige Einführung der Technik bei einem großen Turnier als Erfolg gewertet worden. In Deutschland wird es noch ein wenig dauern, ehe technische Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Mit einer Einführung in der Bundesliga wird - wenn überhaupt - frühestens 2014/15 gerechnet.