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Goldener WM-Auftakt für deutsche Rodler - Loch Zweiter

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Podestplätze
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Die deutschen Rennrodler Toni Eggert und Sascha Benecken (M) siegten vor Tobias Wendl (l) und , Tobias Arlt und den Österreichern Lorenz Koller und Thomas Steu. Foto: Caroline Seidel Foto: dpa
Sieger
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Holten im Doppelsitzer den Sieg: Tobias Wendl (r) und Tobias Arlt jubeln im Zielbereich. Foto: Caroline Seidel Foto: dpa
Erste
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Rennrodlerin Natalie Geisenberger feiert ihren Sieg in Winterberg. Foto: Caroline Seidel Foto: dpa
Zweiter
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Rennrodler Felix Loch hat den Titel in Winterberg knapp verpasst. Foto: Caroline Seidel Foto: dpa

Mit sechs von neun möglichen Sprint-Medaillen haben die deutschen Rodler einen fast perfekten Start bei der Heim-WM in Winterberg gefeiert: Dreifach-Triumph der Frauen, Zweifach-Erfolg der Doppelsitzer und Silber für einen zuletzt schwächelnden Topstar.


Winterberg (dpa) - Freude und Erleicheterung bei den deutschen Rodlern: Die Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken und Natalie Geisenberger haben bei der WM im Winterberg in den Sprintwettbewerben die ersten Titel für Deutschland eingefahren, Felix Loch setzte mit Silber ein Ausrufezeichen.

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Der zweimalige Einzel-Olympiasieger hat zum Auftakt der Heim-WM den dritten deutschen Tagessieg nur um 24 Tausendstelsekunden verpasst. Dieser fühle sich aber an »wie eine Goldmedaille«, sagte Bundestrainer Norbert Loch, der von »einem hervorragenden Auftakt in allen Disziplinen« sprach.

Sohn Felix, der seit einem Jahr kein Rennen mehr gewonnen hat, macht mit seinem zweiten Platz Hoffnung für das klassische Einsitzer-Rennen am Sonntag. »Mir fallen einige Steine vom Herzen«, erklärte Loch. Der Weltcup-Führende Johannes Ludwig verpasste das Podest als Vierter.

Bei den Frauen ist mit Geisenberger nun erstmals überhaupt eine deutsche Rodlerin Sprint-Weltmeisterin. Die Weltcup-Führende setzte sich mit sieben Tausendstelsekunden vor Julia Taubitz durch, Dritte wurde Dajana Eitberger. Eggert/Benecken eröffneten mit ihrem Wettbewerb die Titelkämpfe und gewannen ihren ersten Sprint-Titel vor Tobias Wendl/Tobias Arlt, die mit nur zwölf Tausendstelsekunden Rückstand auf Platz zwei landeten.

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