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Grandios: «Am Ende eines viel zu kurzen Tages»

Berlin (dpa) - Don ist 14 und wird sterben. Den Gedanken daran betäubt er mit aggressiver Coolness, Zynismus und indem er brutale und vor Sex berstenden Comics zeichnet. Darin behält er als Miracleman die Kontrolle, wenn er gegen den Bösewicht Glove und dessen lüsterne Gehilfin «Nursery Worsey» kämpft.

«Am Ende eines viel zu kurzen Tages»
Don ist 14 und muss sterben. Er hat seine ganz eigenen Wege damit umzugehen. Foto: Bavaria Pictures: Allen Kiely Foto: dpa

Doch dann lernt Don (Thomas Brodie-Sangster) den Psychologen Dr. King (Andy Serkins) kennen, der ihn ernst nimmt ohne mitleidig zu sein.

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Und er trifft die hübsche, rebellische Mitschülerin Shelly (Aisling Loftus). Aber wie funktioniert die Liebe, der Sex, noch dazu, wenn einem wenig Zeit bleibt? Der Ire Ian FitzGibbon hat den Coming-of-Age-Roman «Superhero» von Anthony McCarten grandios verfilmt, indem er Comic-Sequenzen geschickt integriert, den rauen Ton und makaberen Witz der Vorlage trifft und den Zuschauer zu Tränen rührt.

(«Am Ende eines viel zu kurzen Tages», Deutschland/Irland 2011, FSK ab 12, von Ian FitzGibbon, mit Thomas Brodie-Sangster, Andy Serkis, Aisling Loftus)

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