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Grenzkontrolle auf A8: Gambier bringt Liberianer und Drogen unerlaubt nach Deutschland

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Grenzkontrolle auf A8:
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Foto: Bundespolizei

Am Donnerstag (14. März) hat die Bundespolizei bei den Grenzkontrollen auf der A8 einen gambischen und einen liberianischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Gambier stand im Verdacht, dem Liberianer Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise geleistet zu haben. Zudem führte der Mann eine geringe Menge Drogen mit sich.

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Am späten Donnerstagabend haben Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach auf der BAB 8 einen weißen Mercedes mit österreichischer Zulassung angehalten. Im Fahrzeug befanden sich ein 45-jähriger gambischer Fahrer und ein 56 Jahre alter Liberianer als Beifahrer. Bei der Überprüfung der Fahrzeuginsassen stellten die Beamten fest, dass der Mitfahrer lediglich einen abgelaufenen österreichischen Aufenthaltstitel besaß. Da der Mann keinen Pass oder sonstige erforderliche Einreisepapiere vorweisen konnte, stand er im Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Der Fahrer kannte die Situation seines Begleiters und wird deshalb der versuchten Beihilfe verdächtigt. Die Bundespolizei nahm die beiden Afrikaner fest und brachte sie zur Inspektion nach Freilassing.

Auf der Dienststelle fanden die Bundespolizisten bei dem Gambier rund 1,2 Gramm Marihuana. Die Beamten stellten die Drogen sicher und zeigten den 45-Jährigen wegen versuchter Beihilfe zur unerlaubten Einreise und unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln an. Der liberianische Beifahrer bekam von der Bundespolizei eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise.

Die Bundespolizei Freilassing wies die Afrikaner nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zurück und übergab sie den österreichischen Behörden. fb