Grenzpolizei findet bei Kontrolle rund 200 Katalysatoren

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Foto: Grenzpolizeistation Burghausen

Burghausen – In Folie verpackt und im Gepäck mitgeführt: Beamte der Grenzpolizei Burghausen deckten vergangenen Donnerstag einen illegalen Schmuggel von 200 Katalysatoren auf.


Im Rahmen der Schleierfahndung kontrollierten die Beamten gegen 11.15 Uhr einen rumänischen Kleinbus auf der Bundesstraße 12. Neben dem Fahrer befanden sich acht Fahrgäste, aufgeteilt in zwei Reisegruppen, im Fahrzeug, welche von Frankreich kommend Richtung Rumänien unterwegs waren. Während der Kontrolle konnten neben zahlreichen Kleidersäcken auch rund 200 Katalysatoren gefunden werden, die in Folie verpackt als Gepäck mitgeführt wurden.

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Sowohl die zahlreichen Kleidersäcke, als auch die Katalysatoren im Wert von mehreren zehntausend Euro, konnten Anhand von Aufzeichnungen des Busfahrers einer der beiden Reisegruppen zugeordnet werden. Die drei Männer und eine Frau im Alter von 43 bis 51 Jahren hatten die Fracht in Frankreich mithilfe von weiteren Personen in den Reisebus eingeladen. Nachdem die vier rumänischen Staatsangehörigen keinen Eigentumsnachweis für die gebrauchten Katalysatoren erbringen konnten und auch keine plausible Erklärung für ihre Fracht hatten, besteht der Verdacht der Hehlerei.

Gegen die vier Personen wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die Katalysatoren sichergestellt. Weitere Ermittlungen zur Herkunft der Fahrzeugteile sind auch in Frankreich erforderlich. Die vier Tatverdächtigen wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein nach erfolgter polizeilicher Sachbearbeitung entlassen.

Der rumänische Busfahrer konnte belegen, dass er selbst nichts mit der im Bus aufgefundenen Hehlerware zu tun hatte. Da er aber mit seiner Fahrerlaubnis nicht berechtigt ist, im gewerblichen Linienverkehr Personen zu befördern, wurde er angezeigt.

fb/red


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