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Grenzpolizei Piding verhindert Kindesentziehung

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Bayrische Grenzpolizei
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Ein Beamter der bayerischen Grenzpolizei steht an einem Grenzübergang. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild Foto: dpa

Piding - Einen nicht alltäglichen Fahndungserfolg konnte eine Zivilstreife der „Pidinger Schleierfahnder“ am Freitagnachmittag verbuchen. Bei der Überprüfung eines geparkten Pkws an der Rastanlage Hochfelln-Süd wurde festgestellt, dass das Fahrzeug erst seit wenigen Minuten zur Fahndung wegen des Verdachts einer Kindesentziehung ausgeschrieben war.

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Kurz zuvor erstattete die Mutter im Landkreis Unterallgäu Anzeige gegen ihren Ehemann, da er ihrer Meinung nach zu Unrecht die beiden gemeinsamen Kinder, 14 und 11 Jahre alt, nach Kroatien verbringen wollte. Bei der Befragung durch die Grenzpolizisten gab der 36-jährige Kroate jedoch an, dass er sich lediglich auf Urlaubsfahrt nach Kroatien befindet und dies mit der Kindesmutter abgesprochen wäre.

Dem widersprachen allerdings die beiden Kinder und äußersten gegenüber den Fahndern den Wunsch, zurück zur Mama zu wollen. Aus diesem Grund war eine Ingewahrsamnahme unumgänglich und die Geschwister wurden nach wenigen Stunden Wartezeit im Aufenthaltsraum - mit Gummibärchen und WLAN - an die sichtlich erleichterte Mutter übergeben.


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