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Greta Gerwig verbietet Mobiltelefone am Filmset

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Berlinale 2018 - Greta Gerwig
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Greta Gerwig auf der Berlinale. Foto: Maurizio Gambarini Foto: dpa

Die Schauspielerin hat in »Isle of Dogs - Ataris Reise« eine Sprechrolle übernommen, bei »Lady Bird«, der von einer rebellischen Heranwachsenden erzählt, führte sie selbst Regie. Das Werk ist für fünf Oscars nominiert.


Berlin (dpa) - Die US-Schauspielerin Greta Gerwig genießt ihre Arbeit als Regisseurin. »Wenn ich Regie führe, kommen nur meine besten Eigenschaften zum Vorschein«, sagte die 34-Jährige am Freitag bei der Berlinale.

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Es sei, als würde sie ein besserer Mensch werden. Allerdings hat sie auch sehr konkrete Vorstellungen vom Dreh. »Ich sage den Schauspielern sehr genau, was ich möchte.« Außerdem stelle sie feste Regeln auf. »Ich erlaube keine Mobiltelefone am Set«, erzählte Gerwig. »Die sind eine enorme Quelle für Ablenkung.« Gerade Schauspieler würde das Lesen auf Plattformen wie Instagram immer wieder aus ihren Rollen reißen.

Gerwig hatte bei der Berlinale am Donnerstagabend den Eröffnungsfilm »Isle of Dogs – Ataris Reise« mit vorgestellt. In dem Animationswerk von Wes Anderson war Gerwigs Stimme zu hören: Sie spricht darin eine amerikanische Austauschschülerin in Japan.

Gerwig machte in Berlin aber auch Werbung für ihren nächsten, eigenen Film. Bei »Lady Bird«, der von einer rebellischen Heranwachsenden erzählt, führte sie selbst Regie. Das Werk ist für fünf Oscars nominiert, darunter für den besten Film. Außerdem hat Gerwig gute Chancen auf den Preis für die beste Regie.

In Deutschland kommt »Lady Bird« im April in die Kinos.

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