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Biathlon-Nachwuchs »endlich auf Schnee«: Auch Sophia Schneider und Tobias Wanninger nominiert

Groß und Veit für die EYOF-Spiele qualifiziert

Der bisherige Winter ohne Schnee hat auch die Planungen des heimischen Biathlon-Nachwuchses gehörig durcheinander gebracht. So wurde der Alpencup in Lenzerheide/Schweiz abgesagt.

Er schaffte in Oberhof die Qualifikation für die EYOF-Spiele: Simon Groß. (Foto: Wukits)

Damit war Nachwuchstrainer Kristian Mehringer gezwungen, seine Gruppe zu teilen. In der Skihalle von Oberhof stand die Qualifikation für die EYOF-Jugend-Winterspiele auf dem Programm. »Leider war die Situation für uns sehr schwierig, da wir dieses Jahr noch nie richtig auf Schnee trainieren konnten«, klagt Mehringer und stellte dazu fest, dass der Schnee in der Oberhofer Skihalle sehr stumpf war.

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In zwei Sprints überzeugten dann Simon Groß (SC Ruhpolding) und Marinus Veit (WSV Kiefersfelden) als Punktbeste ihrer Altersklassen. Dazu wurde Sophia Schneider (SV Oberteisendorf) durch Trainerentscheid nominiert. Schneider war beim Nordcup im Oktober und auch in der Vergangenheit die dominierende Sportlerin in ihrer Altersklasse. In Oberhof musste sie wegen einer Knieverletzung passen. Groß wurde in Oberhof Zweiter und Achter, Marinus Veit Erster und Vierter. Plätze auf dem Podest erreichten auch Elisabeth Sklorz (SC Ruhpolding) als Dritte, ebenso ihre Vereinskollegin Maren Lehner sowie Nina Silvensky (WSV Kiefersfelden) als Zweite. Sie verpassten allerdings die Teilnahme an den EYOF-Spielen in Vorarlberg und Lichtenstein. »Im Großen und Ganzen haben wir unser Bestes gegeben, aber wir haben noch Luft nach oben«, meinte Mehringer. Immerhin sind von acht deutschen Teilnehmern drei aus dem Chiemgau. Dazu kommt Tobias Wanninger vom CJD Berchtesgaden. »Das spricht für die Leistung unserer Sportler«, so der Trainer, der seine restlichen Sportler ins Martelltal zum Italiencup schickte. Dort wurden sie von Stefan Laube betreut.

»Diese Wettkämpfe haben uns als Vorbereitung auf die wichtigen Wettkämpfe in den nächsten Monaten gedient. Sie haben ihre Sache super gemacht, da sie die Rennen aus dem Training heraus bestritten haben. Wichtig war auch, dass wir endlich Schnee unter den Brettern hatten«, freute sich Mehringer. Da sich die Strecken auf 1700 Metern Höhe befanden, hatten allerdings einige junge Skijäger besonders am Schießstand zu kämpfen.

Korbinian Raschke vom SC Bergen wurde bei den Herren Erster und Dritter. Marion Deigentesch (SVO) schaffte bei den Junioren den zweiten und sechsten Platz. Ganz stark zeigte sich das Duo vom SV Oberteisendorf Laura Schörgnhofer (2. in der J 17) und Nina Bürger (3. in der J 16). »Die Ergebnisse waren da jetzt nicht so wichtig, wir waren hauptsächlich zum Lernen da«, meinte Kristian Mehringer abschließend. SHu