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Großer Jubel für eine Schere

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Emmanuelle Charpentier
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Emmanuelle Charpentier kommt aus Frankreich und arbeitet in Deutschland. Sie bekommt zusammen mit einer Kollegin den Nobelpreis in Chemie. Foto: Kay Nietfeld/dpa Foto: dpa

Dass ihre Entdeckung ein Riesen-Ding ist, wussten die beiden Forscherinnen schon. Aber ob sie dafür den wohl wichtigsten Wissenschaftspreis der Welt dafür bekommen? Daran glaubten sie nicht so ganz. »Mir wurde oft gesagt, dass ich den Preis erhalten könnte, aber als es jetzt passierte, war ich dennoch überrascht«, sagte eine der beiden Wissenschaftlerinnen. Denn am Mittwoch wurde bekannt: Die Frauen erhalten den Nobelpreis für Chemie.


Diese Auszeichnung bekommen sie für eine Art Schere. Damit können sie das Erbgut von Menschen verändern. Das Verfahren nennt man Crispr/Cas9 (gesprochen: krisper kas). Das Erbgut ist so etwas wie unser Bauplan. Darin ist zum Beispiel festgelegt, wie unser Körper funktioniert. Mit der Entdeckung der beiden Forscherinnen kann man den Bauplan bearbeiten. Das kann helfen, wenn jemand eine Krankheit hat. Die Schere könnte also das Leben vieler Menschen verbessern.

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