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Großes Trümmerfeld nach Lkw-Unfall auf der A8

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Foto: Symbolbild, dpa/Patrick Seeger

Irschenberg – Zu einer schweren Kollision zwischen zwei Lastwagen kam es am Mittwochabend gegen 21 Uhr auf der A8 Fahrtrichtung Salzburg kurz nach der Asfahrt Irschenberg.


Ein 35-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger wollte am Standstreifen kurz nach der Ausfahrt Irschenberg seinen Sattelzug verbotswidrig parken. Hierzu fuhr er auf den Standstreifen und blieb dort mit Warnblinkanlage stehen.

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Währenddessen fuhr ein 58-jähriger Serbe mit seinem Planen-Sattelzug auf der rechten Spur an dem stehenden Lkw vorbei. Dieser wollte nun doch noch rangieren und fuhr dazu rückwärts. Dadurch ragte er mit seinem Anhänger wieder auf die rechte Spur.

Lkw-Anhänger wird zerfetzt

Dadurch kam es zu einer Berührung zwischen dem linken Eck des bulgarischen Anhängers und dem hinteren rechten Bereich des serbischen Anhängers. Ein Großteil der Plane des serbischen Anhängers wurde aufgerissen, die rechte hintere Flügeltür des Anhängers und Teile des Aufbaus weggerissen – sie verteilten sich über mehrere hundert Meter auf der Fahrbahn.

Nur mit viel Glück kam es zu keinem weiteren größeren Unfall durch die Trümmerteile auf der Autobahn. Lediglich einem einzigen deutschen Autofahrer, welcher mit seiner dreiköpfigen Familie auf dem Weg in den Urlaub war, flog ein kleineres Teil an die Motorhaube.

Um die Trümmerteile zu entfernen, musste die Autobahn kurzzeitig gesperrt werden. Anschließend blieb nur der rechte Fahrstreifen bis zur Bergung beider Sattelzüge gesperrt. Erst um Mitternacht konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

Insgesamt entstand an den beiden Sattelzügen und an dem Pkw ein Schaden in geschätzter Höhe von 100 000 Euro. Das Rückwärtsfahren auf der Autobahn mit Unfallfolgen stellt eine Straftat dar. Der bulgarische Lkw-Fahrer muss nun mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Aufgrund der Fahrspursperrung kam es zu Verkehrsbehinderung und Stauungen.