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Gründlichkeit vor Schnelligkeit bei neuer Technologie

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Liga-Präsident
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Reinhard Rauball will mit Ruhe bei der Entscheidung zur Torlinien-Technologie agieren. Foto: Wolfgang Kumm Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Beim möglichen Einsatz der Torlinien-Technologie im deutschen Profi-Fußball strebt die Deutsche Fußball Liga (DFL) eine möglichst breite Entscheidungs-Grundlage an.


Zunächst sollen Gespräche mit möglichen Anbietern sowie dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) geführt werden, teilte die DFL mit. Alle 36 Vereine und Kapitalgesellschaften des Ligaverbandes sollen «im Rahmen der geplanten Mitgliederversammlung am 27. September 2012 in die Entscheidung einbezogen» werden.

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«Bei einer für das Spiel so bedeutenden Angelegenheit geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit», erklärte Liga-Präsident Reinhard Rauball. Bereits im Vorfeld seien viele Faktoren «verlässlich zu klären - angefangen von der Genauigkeit der angebotenen Systeme über die Kosten bis zur Frage, ob und in welcher Form die Torlinien-Technologie beispielsweise in den europäischen Wettbewerben und im DFB-Pokal eingesetzt wird».