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Gruppe oder Krippe?

Wird 2014 erweitert: der Kindergarten in Berchtesgaden. Wie, steht noch nicht fest. Anzeiger-Archiv

Berchtesgaden - Obwohl die Geburten rückläufig sind, denkt man in der Gemeinde an eine Erweiterung des Kindergartens. »Der Betreuungsbedarf ist deutlich größer als früher«, sagt Geschäftsleiter Anton Kurz. Deshalb wird zunächst der Bedarf ermittelt. 2014 soll eine Umsetzung folgen.


Im Kindergarten Berchtesgaden gibt es kaum mehr freie Plätze. Acht Berchtesgadener Kinder besuchen darüber hinaus die Kinderkrippe in der Insula. Deshalb erwägt die Gemeindeverwaltung, eine eigene Kinderkrippe zu installieren. Varianten gibt es mehrere.

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Entweder könnte komplett neu gebaut werden, ein Anbau wäre eine zweite Möglichkeit, darüber hinaus gibt es in nächster Nähe ein Wohnhaus, das eine neue Nutzung erfahren könnte. »Für welche Lösung wir uns letztendlich entscheiden, zeigt sich erst«, so Kurz.

In einer Bedarfserhebung ermittelt die Gemeinde den Platz. »Wir fragen bei Eltern mit kleinen Kindern nach.« Somit möchte man einen Überblick schaffen, was gebraucht wird. Obwohl die Geburtenzahl auch im Talkessel fällt, weiß Kurz, dass Plätze zur Betreuung gebraucht werden. »Früher waren Kinder deutlich kürzer im Kindergarten als heute.«

In welcher Hinsicht die Gemeinde schließlich erweitern wird, ob es neue Kindergartengruppen oder eine eigene Krippe geben wird, soll auch von finanzieller Seite her entschieden werden. Sicher ist, dass investiert werden muss. Allerdings sollen die Pläne erst 2014 in die Tat umgesetzt werden. Eine gute Seite hat die Sache: »Heuer gibt es noch Fördergelder für Erweiterungsmaßnahmen«, weiß Kurz. Bis zu 75 Prozent sind möglich. kp