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G'sunga, g'spiet und plattlt

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Die Musikkapelle Bischofswiesen spielte beim Gnotschaftsfrühschoppen mit zahlreichen anderen Musikanten auf. (Foto: privat)

Bischofswiesen – Der Sänger- und Musikantenverein D'Bischofswieser veranstaltete am Sonntag einen Gnotschaftsfrühschoppen auf der »Götschenalm«. Vorsitzender Willy Ebneth freute sich über die vielen Gäste und führte durch das Programm.


Ebneth berichtete über die Entstehungsgeschichte der Gnotschaften, die Geschichte Berchtesgadens und über den erfreulichen Aufschwung durch die Wittelsbacher Könige ab dem Jahr 1810.

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Von der Musikkapelle Bischofswiesen unter ihrem Musimoasta Florian Lindner hörte man Blasmusik vom Feinsten. Sie begleitete auch die Jugendgruppe und die Aktiven Dirndln und Buam des GTEV D'Watzmanner bei ihren Auftritten. Die Trachtler konnten vor allem auch die Gäste mit ihren einstudierten Tänzen und Plattlern stets begeistern.

Die Kirchleitn Musi sorgte als Stubnmusi und in sich abgestimmter Frauendreigesang für Abwechslung. Die vielen Facetten der Volksmusik kamen durch zwei Urgesteine dieser Stilrichtung zur Geltung: Alois Biermaier überzeugte mit seinen bekannten Bischofswieser Alphornbläsern mit Alphornweisen und Häusler Hias von der ehemaligen Gerstreit-Musi begeisterte – unterstützt von drei seiner Schüler – auf der diatonischen Ziach das Publikum. »Man soll die Musi klinga lassn« ist sein Leitspruch.

Die nächste Veranstaltung unter dem Motto »Alphornblasen, a G'sang und a Musi« findet auf der Aussichtskanzel der Kastensteinerwand am 11. Juli um 19 Uhr statt. fb