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Gustostückerl für Violine und Klavier

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Geigerin Sabine Weiskirchner und Pianistin Katharina Hölzl mit der neunjährigen Geigenschülerin Miriam Netzer in ihrer Mitte (Foto: Uta Grabmüller)

Die Salzburger Geigerin Sabine Weiskirchner-Burkali und ihre Kollegin, die Pianistin (und Querflötistin) Katharina Hölzl, traten im Marquartsteiner Haus Marienbad in einem exklusiven Kammerkonzert mit einem Reigen von »Gustostückerln für Violine und Klavier« auf. Aus der reichen klassischen und romantischen Literatur für Klavier- und Geigenduos hatten die beiden Künstlerinnen aparte und technisch anspruchsvolle Beispiele ausgesucht. Der Spendenerlös dieses Benefizkonzerts geht an die Wolfgang Sawallisch-Stiftung in Grassau, die musikalischen Nachwuchs fördert.


Den beiden Künstlerinnen gelang es, die Zuhörerschaft zu bezaubern. Sie spielten elegant, durchaus solistisch selbstbewusst und gleichzeitig sich den Erfordernissen eines fein aufeinander abgestimmten homogenen Klangerlebnisses anpassend. Die emotional ausgestaltete lyrische Wiedergabe romantischer Stücke ist eine besondere Stärke der Geigerin. Das Publikum würdigte dies mit lebhaftem Applaus und wurde belohnt mit dem »Liebeslied«, einem Walzer von Fritz Kreisler, als Zugabe.

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Die jüngste Zuhörerin bei diesem Kammerkonzert war zweifellos eine Geigenschülerin von Sabine Weiskirchner, die an der Musikschule Grassau unterrichtet: Miriam Netzer. Ihre Lehrerin hatte das talentierte Mädchen für das diesjährige Kinder-Musikcamp der österreichischen Musikvereinigung Jeunesse in der Steiermark empfohlen. Für Miriam war es ein großes Erlebnis. Als eine der jüngsten Teilnehmerinnen mit über 90 Kindern in den Sommerferien zehn Tage lang wie mit einem richtigen Orchester zu musizieren, hat ihr nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch im Geigenspiel weit vorangebracht. Miriam wird von der Wolfgang Sawallisch-Stiftung gefördert. ugr