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Gut getarnt im Schilf

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Purpurreiher
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An den Streifen am Hals kann man Purpurreiher von Graureihern unterscheiden. Foto: Boris Roessler/dpa Foto: dpa

Gemeinsam bauen die Vögel im Schilf ein Nest. Es sind Purpurreiher, die sich im Bundesland Baden-Württemberg auf ihren Nachwuchs vorbereiten. In Deutschland kommen die Vögel nur selten vor. »Purpurreiher brauchen ausgedehnte Schilfflächen«, sagt ein Vogelexperte. Diese finden sie hier nicht so häufig.


Die langen Beine, der lange Hals und der spitze Schnabel erinnern an Graureiher. Beide Vögel gehören zu einer Familie: den Reihern. Reiher erkennt man daran, dass sie ihren Hals im Flug zurückziehen. Das machen Kraniche und Störche zum Beispiel nicht.

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Unterscheiden kann man Purpurreiher und Graureiher am Gefieder. Am Hals und an der Brust haben Purpurreiher rötlich-braune und schwarze Streifen. Damit sind sie im Schilf gut getarnt.

Es ist schwierig, einen Purpurreiher zu beobachten. Er fischt meist gut versteckt im Schilf. »Sein Schnabel ist dafür optimal. Dieser ist länger und spitzer als beim Graureiher«, sagt der Experte. Der Graureiher sucht an offenen Wasserstellen nach Nahrung. Dort ist er für uns besser sichtbar.