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Gute Leistungen der Trachtenjugend gewürdigt

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Beim Ehrenabend der Gemeinde Surberg ehrte Bürgermeister Josef Wimmer (rechts) Florian Hogger, Nathalie Strehhuber, Irmi Aicher, Steffi Hainz, Jessica und Alexander Strehhuber, Simone Spiegelsberger, Michael Hunglinger sowie Florian und Tobias Burghartswieser (von links). (Foto: Buthke)

Surberg – In der Gemeinde Surberg hat es bereits eine gewisse Tradition, alle zwei Jahre das Ehrenamt oder besondere Leistungen im Rahmen eines Ehrenabends zu würdigen. »Unsere Vereine sind ein unverzichtbarer Teil der Gemeinde«, betonte daher Bürgermeister Josef Wimmer beim Ehrenabend im Wirtshaus Lauter. Geehrt wurde heuer die Jugend des Trachtenvereins »Surtal« Lauter, die in den vergangenen sechs Jahren zu den Besten im Gauverband zählte.


In dieser Zeit gewann der Trachtennachwuchs fünfmal den Alfons-Plereiter-Pokal des Gauverbands. Auch beim alljährlichen Gau-Jugendpreisplattln waren die Jugendlichen des GTEV »Surtal« Lauter stets mit vorne dran. »Darauf können wir stolz sein«, sagte der Bürgermeister. Daher sei es auch gerechtfertigt, dass die Gemeinde Surberg Geld in die Hand nehme und im Rahmen des Leader-Programms der EU den Trachtenraum im Rathaus herrichte. Ehrenurkunden überreichte Wimmer an Irmi Aicher, Florian und Tobias Burghartswieser, Steffi Hainz, Florian Hogger, Michael Hunglinger, Simone Spiegelsberger sowie Alexander, Jessica und Nathalie Strehhuber.

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Vom Surberger Sportverein würdigte das Gemeindeoberhaupt Christa Wimmer mit einem Blumenstrauß. Sie ist 28 Jahre in der Vorstandschaft, davon 25 Jahre Kassierin. Eine Flasche Wein bekam Hans Gnadl, der seit 1971 in verschiedenen Funktionen für den Sportverein tätig ist.

Als hervorragendes Beispiel für ehrenamtliche Tätigkeit nannte Wimmer das Maifest in Lauter, bei dem zwischen 200 und 300 Leute beim Auf- und Abbau des Festzelts und beim Festzeltbetrieb tätig seien. »Und dies alles in ehrenamtlicher Tätigkeit«, so der Bürgermeister.

Funktionierende Vorstandschaften

Dabei sei es heute nicht immer einfach, eine Vorstandschaft wegen der Haftung, der Bürokratie und oft auch der Kritik zu besetzen. Darum überlege es sich der eine oder andere, ob er sich das antue. Gott sei Dank habe die Gemeinde Surberg noch Vorstandschaften, die funktionierten. Wimmers Dank galt aber nicht nur ihnen, sondern auch den Übungsleitern, Ausbildern und Trainern, die eine große Verantwortung übernehmen würden, wenn sie zum Beispiel mit ihren Vereinskindern unterwegs seien.

»Ehrenamt bedeutet nicht nur Verzicht auf viel Freizeit, sondern oft auch finanziellen Aufwand«, stellte der Rathauschef fest. Er dankte daher allen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinde beteiligten.

Als Beispiel nannte der Bürgermeister die Freiwillige Feuerwehr, auf die sich die Gemeinde und ihre Bürger 100-prozentig verlassen könnten. Deshalb sei es auch gerechtfertigt, dass die Gemeinde Surberg für viel Geld ein neues Feuerwehrfahrzeug anschaffe. Bjr