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Gute Stimmung beim Frühlingsfest trotz Wetterkapriolen

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Foto: Wittenzellner
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Die Stimmung im Traunsteiner Festzelt war stets ausgelassen. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein – Beim elf Tage dauernden Traunsteiner Frühlingsfest ist die Stimmung gut gewesen. Die junge Generation feierte ausgelassen, aber auch Familien und Senioren hatten ihren Spaß. Viele ließen sich eine Festmaß schmecken, die heuer von der Brauerei Wochinger kam, und auch die Hendl und Schweinswürstl fanden reißenden Absatz. Nur das Wetter spielte nicht so recht mit.


War man am ersten Wochenende mit einem rauschend-gemütlichen Auftakt noch den angesagten schweren Gewittern entkommen, so musste man unter der Woche und am zweiten Wochenende doch mit kräftigen Schauern fertig werden, was so manchen Festbesucher den direkten Weg in das geschützte Festzelt finden ließ.

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Die Besucher, aber auch die Schausteller trugen es mit Fassung, wie deren Sprecher Alexander Diebold als Schlussfazit zog: »Für den Regen kann keiner was.« Dafür habe man immer wieder von den regenfreien Zeiten profitiert, der Besuch sei nicht schlecht gewesen. »Wir können noch zufrieden sein.« Insbesondere die Nachmittage seien recht ordentlich besucht gewesen.

Ob er sich freuen oder mehr guten Tagen nachtrauern sollte, wusste auch Festwirt Jochen Mörz nicht so recht: »Witterungsbedingt war es in diesem Jahr schwierig. Aber es war immer eine gute Stimmung im Zelt«, so Mörz, der den zusätzlichen Tag mit verantwortlich machte, dass er trotzdem noch ein bedingt positives Fazit ziehen konnte: »Am Ende mit einem blauen Auge davon gekommen sei.«

Ein positives Fazit zog auch die Polizei (siehe Kasten), die von einem ruhigen Frühlingsfest sprach, wobei man vor und auf dem Festgelände – auch mit einer Reiterstaffel an der Traun – unaufdringliche, aber bestimmte Präsenz zeigte, was auch für potenzielle Brennpunkte nach der Schließung des Frühlingsfests um Mitternacht galt. Flaschen mit alkoholischen Getränken konfiszierten die Beamten konsequent schon auf der Traunbrücke, viele waren aber vorher schon beim offensichtlich für viele, gerade jüngere Besucher, beliebten »Vorglühen« in den Büschen rund um das Areal gelandet.

Oberbürgermeister Christian Kegel zog für die Stadt Traunstein ebenfalls ein positives Fazit: »Ich bin sehr zufrieden, es war ein entspanntes Feiern und das nicht übertrieben.« Das Frühlingsfest sei unter dem Motto »Freuen und Gaudi haben« eine Bereicherung gewesen.

Das umfangreiche Programm lief nach bewährtem, langjährigem Muster ab. Weißwurstfrühstück am Muttertag, ein gut besuchter Seniorennachmittag oder auch der Abend der Betriebe und Vereine waren fester Bestandteil des Festzeltprogramms. Die Musik war wieder breit gefächert: Von bayerisch-traditioneller Musik hin zu Partybands wie »Wipeout« oder Münchner G'schichten. Zum Kehraus am Montagnachmittag spielte die Blaskapelle Aschau.

Sportlich fiel der in den vergangenen Jahren gut besuchte Mannschaftskampf der Traunsteiner Ringer mangels Gegner in diesem Jahr aus, die Boxer des BC Traunstein ließen dafür die Fäuste gegen den PSV Augsburg fliegen.

Im Vergnügungspark waren die spektakulären Fahrbetriebe wie beispielsweise die Krake »Freestyle« wieder die Hauptattraktion. Aber auch das klassische Kettenkarussell oder der Autoscooter waren bei Jung und Alt beliebt. awi