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»Guter Zusammenhalt in Gemeinde«

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Martin Fenninger

Wonneberg. In Wonneberg steht fest: Es wird einen neuen Bürgermeister geben, denn Josef Mayr tritt nicht erneut an. Martin Fenninger (47) ist einer von zwei Bewerbern, die das Amt übernehmen wollen. Fenninger (Freie Bürgerliste) ist Tiefbaupolier und hat vier Kinder.


Warum wollen Sie Bürgermeister der Gemeinde Wonneberg werden?

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Seit meinem 15. Lebensjahr engagiere ich mich in der Gemeinde Wonneberg. Ich bin seit 32 Jahren aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Wonneberg, 27 Jahre bei den Leonharder Goaßlschnalzern, davon 25 Jahre Vorstand.

Beim Orgelförderverein bin ich Gründungs- und Ausschussmitglied. Seit 15 Jahren bin ich Vorsitzender der Freien Bürgerliste, für die ich als Bürgermeisterkandidat antrete.

Da ich in der Gemeinde und in vielen Vereinen fest verwurzelt bin, habe ich schon so manche Veranstaltung als Festwirt und Festleiter organisiert. Aufgrund 18 Jahre im Gemeinderat und davon 12 Jahre als 2. Bürgermeister bringe ich die besten Voraussetzungen mit. Ein Vorteil für die Gemeinde, wie ich finde, ist auch meine Erfahrung aus beruflicher Seite, gerade für das Bauwesen. Mit neuen Ideen, Tatkraft und Fleiß möchte ich die Geschicke unserer Gemeinde lenken, das ist mein Wunsch.

Welches Problem in Wonneberg wollen Sie als erstes angehen, wenn Sie zum Bürgermeister gewählt werden?

Eine der ersten Aufgaben wird sein, die Nahwärmeversorgung und der Grunderwerb für Bau- und Gewerbegebiete, Straßenbau. Thema in naher Zukunft wird auch sein, eine bessere Lösung für Bau- und Wertstoffhof zu finden.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Gemeinde?

Das große bürgerliche Engagement, der gute Zusammenhalt und das rege Vereinsleben machen die Gemeinde besonders lebenswert. Besonders lobenswert finde ich den niedrigen Schuldenstand, obwohl in der Gemeinde viel geschaffen wurde wie zum Beispiel ein neues Schulhaus, der Kindergarten, Vereinsräume, Kanal- und Straßenbau und die Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten.

Wie würde Sie ein sehr guter Freund/Ihre Frau beschreiben?

Als einen zuverlässigen, ehrlichen, aktiven, engagierten und kontaktfreudigen Menschen, dem das Gemeinwohl und der Zusammenhalt in der Gemeinde, und im Vereinsleben sehr wichtig sind. Eine große Bedeutung hat auch seine Familie für ihn.

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Ich habe Freude daran, Menschen zu begegnen und deren Anliegen und Wünsche, soweit es geht, zu erfüllen und im Vorfeld die nötigen Gespräche zu führen. Vorausschauendes und zukunftsorientiertes Handeln sind mir sehr wichtig.

Als Schwäche von mir könnte man sehen, dass ich als Musikant sehr gesellig bin und bei so mancher Veranstaltung zu lange aushalte.

Wird St. Leonhard – wenn Sie Bürgermeister werden sollten – an die Nahwärmeversorgung angeschlossen? Wieso dauert das Ganze denn schon so viele Jahre?

Die Nahwärmeversorgung in St. Leonhard wird zustande kommen, aber zu welcher Lösung es letztendlich kommt, hängt von mehreren Faktoren, wie zum Beispiel, den Grunderwerb, Standort, Finanzierung ab.