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Hackedichter Beifahrer springt für betrunkenen Fahrer ein

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Foto: dpa/Symbolbild

Piding – Sie haben sich verfahren, sagten zwei Wiener, als sie auf der A 8 kontrolliert wurden. Dann wollte der hackedichte Beifahrer für den angeheiterten Fahrer einspringen.


Der 31-jährige Fahrer hatte keinen Führerschein. Den Grund dafür nannte er auch gleich: Er hatte ihn in Österreich wegen diverser Verkehrsdelikte abgeben müssen. Das er aus der Vergangenheit nicht gelernt hatte, zeigte ein anschließender Alkoholtest. Dieser ergab 0,86 Promille. Die erklärte er damit, dass er am Vorabend "ordentlich getankt" hatte.

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Sein 25-jähriger Beifahrer erklärte sich sofort bereit, als Ersatzfahrer einzuspringen und den Fahndern zur Sachbearbeitung zur Dienststelle zu folgen. Einen gültigen Führerschein konnte er vorweisen.

Doch während der Sachbearbeitung stellte sich aber heraus, dass auch der Ersatzfahrer betrunken war. Ein Alkoholtest ergab 1,08 Promille.

Auf Nachfrage, warum er die Beamten nicht vor Fahrtantritt über seine Alkoholisierung informierte, meinte dieser nur, dass er hoffte, die Aufnahme bei der Polizei würde nicht so lange dauern und die Polizisten würden seinen Alkoholkonsum nicht bemerken. So hätte er als Ersatzfahrer auch die weitere Heimfahrt ohne Zeitverlust fortsetzen können. 

Beide Österreicher wurden angezeigt. Nachdem der 25-Jährige seinen Restalkohol abgebaut hatte, durfte er nach Hause fahren.