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Hägglund der Bundeswehr brennt völlig aus – Feuerwehreinsatz kurz vorm Eisenrichter

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Bischofswiesen: Hägglund-Bundeswehrfahrzeug in Vollbrand – Feuerwehreinsatz kurz vorm Eisenrichter
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Foto: Leitner, BRK BGL

Bischofswiesen – Völlig ausgebrannt ist am Sonntagvormittag ein Fahrzeug der Bundeswehr auf der Bundesstraße 20 am Bahnübergang kurz vorm Eisenrichter Berg. Die Feuerwehr konnte den in Vollbrand stehenden Hägglund schnell ablöschen.


Die beiden Soldaten konnten sich und ihre Ausrüstung rechtzeitig in Sicherheit bringen und auch den Anhänger noch abkoppeln; der Vorderwagen brannte komplett aus und der Hinterwagen wurde im Frontbereich stark beschädigt.

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Kurz nach 10 Uhr war der Integrierten Leitstelle das brennende Fahrzeug auf die B20 kurz nach dem Panorama-Park gemeldet worden.

Insgesamt 37 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bischofswiesen und Bayerisch Gmain gingen unter Atemschutz mit Wasser und Schaum gegen den Vollbrand vor, sperrten die B20 für den restlichen Verkehr ab, richteten eine Umleitung über den Ortsteil Loipl ein und hielten eine in Richtung Berchtesgaden fahrende Garnitur der BLB-Bahn an, da das brennende Fahrzeug direkt neben der Bahnstrecke stand.

Bischofswiesen: Hägglund-Bundeswehrfahrzeug in Vollbrand – Feuerwehreinsatz kurz vorm Eisenrichter
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Foto: FDL/Brekl

Das Fahrzeug war auf der Rückführung von einer Militärübung in Norwegen und war bis Bad Reichenhall mit dem Zug transportiert worden. Die restliche Strecke von Bad Reichenhall zurück in die Kaserne in der Strub sollte über die B20 zurückgelegt werden.

Nach Angaben der Polizei Berchtesgaden ging das Militärfahrzeug dann etwa auf halber Strecke aufgrund eines technischen Defekts in Flammen auf. Auch ein Notfallmanager der Bahn wurde an den Brandort gerufen; eine Sperrung der Bahnstrecke war allerdings nicht notwendig.

Das Fahrzeug wurde von der Bundeswehr abgeschleppt. Die Bundesstraße musste während des Einsatzes bis kurz vor 15 Uhr im Bereich der Unfallstelle gesperrt werden.

Eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes sicherte den Feuerwehreinsatz ab, musste aber keine Verletzten versorgen. Weitere Soldaten der Bundeswehr, darunter auch mit einem eigenen Sanitätsfahrzeug, unterstützten den Einsatz vor Ort und sicherten die Einsatzstelle für den restlichen Verkehr ab.

red/BRK BGL/FDL