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Häuser mit Sand aus der Wüste bauen

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Sand
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Die Maschine formt Kugeln aus dem feinen Sandmehl. Foto: MultiCon/dpa Foto: dpa

Ein Haus baut man etwa mit Holz und Steinen. Und was ist auch nötig? Sand. Denn damit lässt sich Beton herstellen - auch den braucht man oft, um Gebäude zu bauen.


Um Beton herzustellen, werden vor allem Sand, Wasser und Zement vermischt. Die Sandkörnchen verkleben miteinander und werden zu einem harten Material.

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Doch Sand für Beton wird knapp. Denn weltweit werden jedes Jahr viele Milliarden Tonnen Sand zum Bauen verbraucht. Besonders seltsam: Sogar Länder, die in der Wüste liegen, müssen Sand von woanders einkaufen. Das liegt daran, dass die Sandkörnchen in der Wüste sich nicht dafür eignen Beton herzustellen. Sie sind winzig und glatt und verkleben nicht gut.

Einige Leute überlegen nun, wie sie das Problem lösen können. Eine Firma aus München zum Beispiel zermahlt den Wüstensand, bis er so fein ist wie Mehl. Die Mischung verarbeitet eine Maschine zu Kügelchen. Dazu wird ein Pulver gemischt, das klebt, wenn es nass wird.