weather-image

»Halloween« im Grusel-Wald

5.0
5.0
Grabenstätt
Bildtext einblenden
Bevor es bei der Halloween-Feier des Grabenstätter Jugendtreffs in den Gruselwald am    Eichberg ging, wurden am Lagerfeuer Marshmallows geröstet und Steckerlbrot gebacken. (Foto: Müller)

Grabenstätt – »Traust du dich?«, hieß es bei der Halloween-Feier des Jugendtreffs Grabenstätt – und sie trauten sich alle, die rund 40 Kinder. Beim Marshmallows rösten und Steckerlbrot backen am Lagerfeuer konnten sie es kaum erwarten, sich nach Einbruch der Dunkelheit endlich auf den Weg in den Gruselwald am Eichberg zu machen – verteilt auf sieben Gruppen und im Beisein von erwachsenen Begleitpersonen. Als endlich der Waldesrand erreicht war, wurde es ernst, die Taschenlampen gingen bald aus und nur noch einzelne kleine Lichter und Kerzen wiesen den mit rund 15 Minuten Abstand gestarteten Gruppen den Weg.


Die Kinder drängten sich dicht aneinander, denn es galt die zuvor an ihren Beinen und Armen befestigten vier Luftballons (einen weiteren hielten sie in der Hand) vor den zwölf »bösen« Geistern abzuschirmen und möglichst viele wieder heimzubringen – nur zwei Teilnehmer hatten am Ende keine Verluste zu beklagen. Immer wieder türmten sich an den sechs Stationen schaurige Gestalten auf, laut schreiend aus dem Unterholz springend oder auch ganz leise von hinten anschleichend. Darüber hinaus mussten unheimliche Hindernisse überwunden werden und die gruseligen Szenen und Geräuschkulissen am Wegesrand steigerten noch den Nervenkitzel.

Anzeige

Etwas durchgefroren, aber wohlbehütet und bester Laune kamen die Kinder nach der Rundtour zurück zum Jugendtreff und ließen sich dort eine Kürbissuppe schmecken. Bei der Siegerehrung gab es für alle Teilnehmer Urkunden, Gummibärchen und einen Treffmenü-Gutschein. Letzteren können die Kinder bei einem Jugendtreff-Besuch, montags von 16 bis 18 Uhr, donnerstags von 16 bis 19 Uhr oder freitags von 17 bis 20 Uhr, einlösen.

Monatelang hatte sich der Jugendtreff Grabenstätt mit seinen Helfern auf Halloween vorbereitet und keine Kosten und Mühen gescheut, um den Kindern ein Mordsspektakel zu bieten. »Wir hoffen, dass nächstes Jahr wieder mehr Kinder aus Grabenstätt und anderen Gemeinden kommen als heuer und letztes Jahr, denn der Aufwand ist schon immens«, betonte Jugendtreff-leiterin Petra Untermeierhofer. mmü