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Hammerhartes Spiel gegen Hammerau

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Der medizinische Betreuer der SG Schönau, Rudi Lorenz, konnte sich mit der aus seiner Sicht unfairen Spielweise des FC Hammerau gegen die SG Schönau nicht anfreunden. Foto: Anzeiger/Wechslinger

Hammerau – Für die SG Schönau gab es am Samstag in Hammerau nur ein 0:0. Die Schönauer brachten es nämlich gegen die stark ersatzgeschwächten Abstiegsaspiranten nicht fertig, einen Treffer zu erzielen. Damit gaben die Schönauer auch die Tabellenführung an den TSV Kastl ab. Hammerau war nur darauf aus, das Spiel der Schönauer mit allen erlaubten und vor allem unerlaubten Mitteln zu zerstören.


Der erst 18-jährige Schiedsrichter Tobias Metzger vom FT Rosenheim machte seinem Namen alle Ehre und ließ auf dem Spielfeld förmlich »metzgern«. Die Schönauer zeigten sich nach dem brutalen Match jedoch froh, dass keinem Spieler etwas passiert war. Die Hammerauer traten nämlich in jede Richtung und nachdem die Schönauer Offensivkräfte bekanntlich keine starken Männer sind, reichte Hammeraus Spielweise zu einem Spiel ohne Tore. Allerdings kam die SG Schönau dennoch Mitte der ersten und auch zur Hälfte der zweiten Halbzeit zu zwei Riesenchancen durch Sebastian Wessels und Stefan Weinbuch, die jedoch kläglich vergaben.

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»Das, was dieser Gegner heute abgeliefert hat, grenzte an vorsätzliche Körperverletzung«, erklärte Schönaus medizinischer Betreuer Rudi Lorenz, der als stets fairer Sportsmann bekannt ist.

Schiedsrichter Metzger verteilte sechs Gelbe Karten, für jede Mannschaft drei. So endete auch dieser Vergleich remis und war lächerlich, denn für Hammerau hätte die Farbe mehrfach »rot« sein müssen.

Durch die neuerlichen Punktverluste bleibt der Startrekord des 96er-Teams erhalten. Die Nock, Maier und Co. hielten damals unter dem Trainerduo Franz Hasenknopf/Hans Pflug nach zehn Spielen bei 27 Punkten, die aktuelle Mannschaft erreichte bisher 25 Punkte. Doch trotz des damals sensationellen Starts, die Schönauer gewannen auch das elfte Spiel, kam am Ende »nur« der dritte Platz heraus.

Da hat das Team 2013 noch alle Chancen, weiter vorne zu landen, vorausgesetzt Tobias Metzger leitet nicht noch mehr Spiele der SG Schönau.

SG Schönau: Thurner; Burger, Fegg, Hasenknopf, Angerer, Fernsebner, Hölzl, D. Maier, Weinbuch, Wessels, Althaus, Zange, Kirchhoff, Lochner. Christian Wechslinger