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Hannover bleibt oben dran - Krise beim VfB

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Torschützen
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Der Hannoveraner Lars Stindl (l-r) bejubelt seinen Treffer mit Szabolcs Huszti und Didier Ya Konan. Foto: Peter Steffen Foto: dpa
Erfolgreich
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Rafael van der Vaart jubelt über seinen Treffer zur 1:0-Führung gegen Gladbach. Foto: Jonas Güttler Foto: dpa
Duell
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Hannovers Lars Stindl (l) und der Nürnberger Javier Pinola kämpfen um den Ball. Foto: Peter Steffen Foto: dpa
Kopfballtor
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Hamburgs Artjoms Rudnevs (l) überspringt Gladbachs Jantschke (M) und köpft an ter Stegen vorbei ins Tor. Jonas Güttler Foto: dpa
Rot
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Schiedsrichter Deniz Aytekin (r) zeigt dem Gladbacher Martin Stranzl die Rote Karte. Foto: Jonas Güttler Foto: dpa
Unhaltbar
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Werders Keeper Sebastian Mielitz ist beim Freistoßtreffer geschlagen. Foto: Patrick Seeger Foto: dpa
Hoffnung
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Augsburgs Tobias Werner feuert nach seinem Anschlusstreffer zum 1: 3 das Publikum an. Foto: Karl-Josef Hildenbrand Foto: dpa
Torjäger
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Der Hannoveraner Szabolcs Huszti bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Nürnberg. Foto: Peter Steffen Foto: dpa
Torjubel
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Joselu hat das Tor zur 2:0-Führung für Hoffenheim erzielt. Foto: Jan-Philipp Strobel Foto: dpa

Berlin (dpa) - Hannover 96 hat seinen Platz in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga gefestigt. Die Niedersachsen ließen dem 1. FC Nürnberg beim 4:1 (2:0) keine Chance und sind Tabellendritter. Dagegen verschenkte der H SV beim 2:2 (2:1) bei Borussia Mönchengladbach in letzter Minute den Sieg.


Werder Bremen gewann 2:1 (0:1) beim SC Freiburg. Düster sieht es für den VfB Stuttgart nach dem 0:3 (0:1) gegen 1899 Hoffenheim und für den FC Augsburg nach einem 1:3 (0:3) gegen Bayer Leverkusen aus. Der VfB ist weiter Vorletzter, der FCA bleibt Schlusslicht.

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Bereits am Dienstag hatte der FC Bayern die Tabellenführung mit einem 3:0 gegen den VfL Wolfsburg gefestigt. Es war der fünfte Sieg im fünften Spiel für die Münchner. Erster Verfolger bleibt Aufsteiger Eintracht Frankfurt nach einem 3:3 gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund. Auch Fortuna Düsseldorf (2:0 gegen Mitaufsteiger Greuther Fürth) und der FC Schalke 04 (3:0 gegen Mainz) hielten Anschluss an die Spitzenplätze.

Bei Hannover lief es mit der Rückkehr von Szabolcs Huszti sofort wieder rund. Der Ungar hatte beim 1:3 in Hoffenheim gesperrt gefehlt, gegen Nürnberg glänzte Huszti einmal mehr als Vorbereiter und Torschütze. Zunächst legte er für Lars Stindl in der 21. Minute zum 1:0 auf. Das 2:0 erzielte Huszti dann acht Minuten später selbst. In Hälfte zwei erhöhte Didier Ya Konan per Doppelpack (52./64.) sogar auf 4:0, ehe Timothy Chandler (73.) für etwas Ergebniskosmetik sorgte.

Der HSV sah in Gladbach lange wie der sichere Sieger aus. Rafael van der Caart brachte die Norddeutschen in Gladbach mit einem satten Schuss (23.) in Führung. Nach dem Ausgleich durch Martin Stranzl (39.) hatte Artjoms Rudnevs (45.) die passende Antwort parat. In der 55. Minute hätte van der Vaart alles klar machen können, setzte aber einen zweifelhaften Foulelfmeter an den Pfosten. Zuvor hatte Stranzl wegen einer angeblichen Notbremse gegen Ivo Ilicevic Rot von Schiedsrichter Deniz Aytekin gesehen. In Unterzahl rettete Alvaro Dominguez (90.+1) der seit vier Spielen sieglosen Borussia zumindest noch einen Punkt.

Tief in der Krise steckt der VfB Stuttgart. Im Derby gerieten die Gastgeber schon nach vier Minuten in Rückstand, nachdem Hoffenheims Takashi Usami durch die VfB-Abwehr spaziert war. Kurz nach der Pause waren die Stuttgarter dann erneut unaufmerksam, diesmal bestrafte Joselu den Schlendrian. Fabian Johnson (58.) machte dann frühzeitig alles klar. Das Team von Trainer Bruno Labbadia blieb damit auch im fünften Liga-Spiel sieglos. 1899-Coach Markus Babbel, einst selbst Spieler und Trainer beim VfB, kann nach dem zweiten Sieg in Serie erstmal durchatmen.

Ihren ersten Auswärtssieg der Saison bejubelten die Leverkusener. Äußerst strittig war allerdings der Führungstreffer von Stefan Kießling (7.). Sein Kopfball hatte wohl nicht in vollem Umfang die Linie überschritten. Danach beseitigten jedoch Philipp Wollscheid (39.) und André Schürrle (44.) mit ihren Treffern schon bis zum Pausenpfiff alle Zweifel. Tobias Werner erzielte zumindest das erste Heimtor für die ersatzgeschwächten Augsburger (51.).

Für den SC Freiburg bleiben die Bremer ein Angstgegner. Seit mehr als elf Jahren haben die Breisgauer gegen die Norddeutschen nicht gewonnen. Zwar brachte Jonathan Schmid die Hausherren (36.) per Freistoß in Führung, Joseph Akpala (48.) und Aaron Hunt (59.) drehten jedoch die Partie für Werder. Dem Team von Trainer Thomas Schaaf gelang damit die Generalprobe für das Topspiel gegen die Bayern am Samstag.