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Hecking beklagt Druck im Trainergeschäft

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Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking spricht vom enormen Druck in seinem Amt. Foto: Peter Steffen Foto: dpa

Wolfsburg (dpa) - Trainer Dieter Hecking vom VfL Wolfsburg hat sich besorgt über den Umgang mit seinen Kollegen in der Fußball-Bundesliga geäußert. Er kritisierte vor allem die Entlassung von Jens Keller bei Schalke 04.


«Als Trainer bekommst du kaum noch Ruhe. Blicken Sie nach Schalke: Wenn ein Kollege, der unter dem Strich erfolgreich arbeitet und zweimal in Folge die Champions League erreicht hat, nach sieben Spieltagen bereits hinterfragt wird, ist das bitter», sagte der 50-Jährige auf «bundesliga.de».

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Keller war in der vergangenen Woche gekündigt worden. «Ich denke, dass der faire, respektvolle Umgang nicht verloren gehen darf», sagte Hecking. Der Ex-Profi forderte die Bundesliga-Clubs zu mehr Ruhe im Umgang mit ihren Trainern auf. «Man darf im Umfeld nach drei, vier Spieltagen nicht gleich schwarzmalen, wie das beim HSV der Fall war und möglicherweise jetzt auch in Bremen geschieht», sagte er.

Auch von den Medien werde sehr schnell alles hinterfragt. «Wenn du dich davon anstecken lässt, bekommst du wirklich ein Problem», betonte Hecking. Nach sieben sieglosen Spielen zum Saisonstart steht Werder Bremens Coach Robin Dutt unter Erfolgsdruck. Beim Hamburger SV war Mirko Slomka bereits nach drei Spieltagen entlassen worden.

Interview mit Hecking