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»Heimatabend hoch 3« im Ruhpoldinger Kurhaus

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Sie sorgten für einen stimmungsvollen Abend: Ansager Dieter Kübler und die Aktiven Miesenbacher.

Ruhpolding – Ein »Heimatabend hoch 3« mit den Falkastoanern Inzell, den Miesenbachern Ruhpolding und den Koasawinklern Reit im Winkl fand im Ruhpoldinger Kurhaus statt.


Schon vor zehn Jahren hatten die Reit im Winkler Trachtler die Idee für einen gemeinsamen Auftritt. Sie fanden es schade, dass man sich als Gemeindenachbarn nur sehr selten traf. Ein Grund dafür ist auch, dass man nicht wie die Inzeller und Ruhpoldinger beim Gauverband I, sondern beim Chiemgau-Alpenverband organisiert ist. Der erste gemeinsame Abend fand dann in Reit im Winkl statt. Der war ein so großer Erfolg, dass man die Veranstaltung bis heute beibehalten hat. Turnusgemäß waren somit heuer die Ruhpoldinger Miesenbacher die Gastgeber.

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In diesem Jahr hat man sich schon zweimal, also außergewöhnlich oft getroffen: bei den Trachtenfesten »110-Jahre Falkastoaner« und »125-Jahre Miesenbacher«. Aber das ist eher eine Ausnahme.

Die Miesenbacher Trachtenkapelle unter der Leitung von Wolfgang Heigermoser spielte von Beginn an flott auf und Ansager-Urgestein Dieter Kübler freute sich über die vielen Besucher. Er sorgte mit seinem unnachahmlichen, deftigen Humor für beste Stimmung bei den Einheimischen und Urlaubsgästen. Die Buam und Dirndln zeigten »Steierer«, »Kronentanz«, gekonntes Dirndldrahn und einen eindrucksvollen Gemeinschaftsplattler. Wer genau hinsah, konnte kleine Unterschiede bei der Ausführung entdecken.

Als Gemeinsamkeit haben diese drei großen Tradi- tionsvereine eine über 100-jährige Geschichte und eine ebenso lange Beharrlichkeit, das Brauchtum und die oberbayerische Gebirgstracht zu erhalten und an die nächsten Generationen weiterzugeben. Bemerkenswert ist auch, im Gegensatz zum überwiegenden Schwarz, der relativ seltene rote Rock der Dirndln. fb