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Heino Ferch als Professor in »Liebe ist unberechenbar«

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Heino Ferch steht bei einer Presseveranstaltung
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Heino Ferch, Schauspieler, steht bei einer Presseveranstaltung. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Foto: dpa

Ein verschrobener Mathematiker und eine quirlige Bedienung sollen unverhofft Kinder für die Welt der Zahlen begeistern. Ob sich das ungleiche Duo auch füreinander begeistern kann? Zu sehen im Ersten.


München (dpa) - Zum zweiten Mal steht Heino Ferch mit seiner Kollegin Tanja Wedhorn vor der Kamera. Nach »Liebe verjährt nicht« folgt nun die Komödie »Liebe ist unberechenbar«. Zu sehen ist der unterhaltsame und kurzweilige Fernsehfilm am Freitag im Ersten. »Wir haben uns einfach so gut verstanden, es war ein gutes Miteinander vor der Kamera, da war klar, das machen wir nochmal«, sagt Heino Ferch zur Zusammenarbeit mit Tanja Wedhorn. Sie praktiziert ansonsten seit 2017 als TV-Ärztin auf Rügen in der Reihe »Praxis mit Meerblick«.

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Nun treffen Ferch und Wedhorn als Mathematikprofessor Leonard Damovsky und Caféangestellte Judith Kreuzer aufeinander. Und auf den ersten Blick haben die beiden gar nichts gemeinsam. Leonard erträgt die Nähe anderer Menschen so gut wie gar nicht. Er lebt in seiner Zahlenwelt und schottet sich am liebsten ab. Judith dagegen genießt das Leben, ist laut und impulsiv. Sie jobbt im Campuscafé und führt eine lockere Beziehung mit Stefan Bach, dem Marketingchef der Universität.

Der will seiner Freundin zu einem neuen Job verhelfen und ruft ein Schülerprojekt ins Leben - Judith soll gemeinsam mit dem Matheprofessor Kinder für Algebra und Geometrie begeistern. Leonard ist allerdings alles andere als begeistert. Er hält Judith nicht nur für unqualifiziert, sondern auch für zu chaotisch.

Zu allem Überfluss mischt sich sein Vater Franz (Michael Gwisdek) in die Angelegenheit ein. Als ehemaliger Komiker will er das Projekt - und vor allem sich selbst - in die Öffentlichkeit bringen. Mit taktlosen und derben Späßen blamiert er seinen unter Angststörungen leidenden Sohn jedoch bis auf die Knochen.

Judith erkennt die diversen Nöte Leonards, und der fasst langsam Vertrauen. »Diesen seltsamen, verklemmten Typen wollte ich einfach gerne spielen«, sagte Ferch der Deutschen Presse-Agentur. »Ich spiele gerne Menschen, die so ganz anders sind und in ihrer eigenen Welt leben. Ich mag Veränderungen und freue mich, dass mir Produzenten die Chance geben, unterschiedliche Figuren zu spielen.«

Außergewöhnlich sind auch zwei andere Charaktere, die Ferch schon mehrfach verkörpert hat: Der Psychologe Richard Brock in »Spuren des Bösen« und der lebenslustige Hochstapler Johann von Allmen in der Reihe nach den »Allmen«-Romanen von Martin Suter. Von beiden Filmen sei inzwischen eine weitere Folge gedreht worden.

Michael Gwisdek ist in »Liebe ist unberechenbar« in seiner letzten Rolle zu sehen. Der Schauspieler starb im vergangenen September.

Film-Info ARD