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Hertha mit 69-Millionen-Euro-Etat in die Bundesliga

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Vorfreude
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Die Hertha-Spieler freuen sich schon auf die Bundesliga. Foto: Britta Pedersen Foto: dpa

Berlin (dpa) - Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC geht die Mission Klassenverbleib mit einem Etat von 69 Millionen Euro an. Das sind zehn Millionen Euro mehr wie in der Planung von 2011, als die Berliner zuletzt ins Fußball-Oberhaus aufgestiegen waren.


Die Zahlen teilte der Verein vor der Mitgliederversammlung mit, bei der mit der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung für Erfolgstrainer Jos Luhukay gerechnet wird. Bei der Aufrechnung der geplanten Einnahmen und Ausgaben plant der Hauptstadtclub sogar mit einem kleinem Plus von 900 000 Euro.

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Zu seinen aktuellen Verbindlichkeiten wollte der Club keine Angaben machen. »Dazu wollen wir uns jetzt nicht äußern«, teilte der für die Finanzen zuständige Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller mit. Er wollte auch keine Tendenz andeuten. Im Herbst werde der Verein wie üblich die neuen Zahlen mitteilen. Zuletzt drückten den Hauptstadtclub 42 Millionen Euro Schulden (Stand: 30. Juni 2012).

Allerdings herrscht Optimismus, dass sich die Verbindlichkeiten zum nächsten Abrechnungstermin durch zusätzliche Einnahmen aus Catering-Verträgen um einige Millionen Euro verringern könnten. »Ich bin sehr zufrieden. Der Plan für 2013 ist perfekt aufgegangen«, sagte Schiller und bezog sich damit offensichtlich nicht nur die sportliche Bilanz.

Den größten Teil des Hertha-Etats für die Saison 2013/14 machen die Gehälter der Profis aus. Dieser Posten beläuft sich auf 23 Millionen Euro. Der Aufsteiger kalkuliert im Olympiastadion mit einem Zuschauerdurchschnitt von 47 500 Besuchern. In der vergangenen Bundesliga-Spielzeit hatten die Herthaner 53 000 Zuschauer zugrunde gelegt. Die laufende Zweitliga-Saison schlossen sie mit rund 40 000 ab.

Die tatsächlichen Ist-Zahlen zum Etat werden laut Schiller wie in der vergleichbaren letzten Bundesliga-Saison aber »wieder höher« liegen. 2011/12 lag der ursprüngliche Etat bei 59 Millionen, nach Ende der Abstiegs-Saison hatte es aber einen tatsächlichen Aufwand von 79,8 Millionen Euro gegeben.