Herumfliegen und Schatten filmen

Drohne
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Diese Drohne testet in einer Wüste, was später auf dem Planeten Mars eingesetzt werden soll. Foto: Control of Networked Systems - Universität Klagenfurt/dpa Foto: dpa

Mist. Wo bin ich? Die Steine und der Sand sehen doch überall gleich aus! So etwa könnte es sich anhören, wenn Mars-Roboter denken könnten. Schließlich ist die Landschaft auf unserem Nachbarplaneten ganz schön eintönig.


Damit die Mars-Roboter sich nicht verirren, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuer Technik. Ein Team beschäftigt sich mit Mars-Hubschraubern und Mars-Drohnen. Ihre Idee: Die fliegenden Roboter sollen sich an bestimmten Stellen orientieren. Dabei spielt zum Beispiel eine Rolle, welche Steine und Felsen welche Schatten werfen.

Ab Montag beginnen dafür neue Tests in der Negev-Wüste im Land Israel. Denn die Oberfläche dort ähnelt sehr der Oberfläche des Mars. Diesmal wird eine Drohne mit einer Spannweite von zwei Metern getestet. Das ist mehr als die Armspannweite der meisten Erwachsenen. Die Drohne ist dafür mit äußerst genauen Kameras ausgestattet.