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Der störrische Steinbock

Schönau am Königssee (cfs) – Der Steinbock hatte einfach keinen Bock auf das Gehege. Also machte er sich auf den steinigen Weg der Freiheit und hüpfte von seinem Zuhause in der Ramsau in ein Jagdrevier in Schönau am Königssee. Dort haben am Samstag dann gestandene Steinbock-Streichler versucht, den störrischen Burschen einzufangen. Darunter auch »Anzeiger«-Leser Markus Spiesberger, dem dieses Foto gelungen ist. »Wir haben stundenlang versucht, dem Steinbock ein Seil um den Kopf zu legen. Aber es hat nicht funktioniert«, so Spiesberger. Und das, obwohl sich die tapferen Männer so einiges haben einfallen lassen. Sie haben extra die Lieblingsziege des Bocks aus dem Gehege geholt. Das hat ihn gefreut. Hinterhergelaufen ist er ihr aber nicht. Dann gab es mit Beruhigungsmitteln vermischtes Futter. Was der Bursche natürlich nicht angerührt hat. Am Abend blieb dann nur noch der Schuss mit dem Betäubungsgewehr. Das Bild zeigt (v.l.) Luca Guscelli, Franz Hochreiter und seinen Sohn Franz Hochreiter.

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