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Hitlergruß-Prozess gegen Meese vertagt

Kassel (dpa) - Der «Hitlergruß-Prozess» gegen den Skandalkünstler Jonathan Meese ist vertagt worden. Das Amtsgericht Kassel setzte den nächsten Verhandlungstag für den 29. Juli an, nachdem die Verteidigung einen zweiten Befangenheitsantrag gestellt hatte. Meese hatte zu Prozessbeginn den verbotenen Hitlergruß vor Gericht eingeräumt. Er machte aber deutlich, dass er Teil einer Kunstaktion gewesen sei. Meese gilt als eine der provokantesten Figuren der gegenwärtigen Kunstszene in Deutschland. Ihm wird das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen.

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