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Hochschwangere Bosnierin stellt zum zweiten Mal Asylantrag in Deutschland

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Schriftzug "Polizei"
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Der Schriftzug "Polizei" auf einem Funkstreifenwagen. Foto: Jens Büttner/Archiv Foto: dpa

Eine hochschwangere 31-jährige Bosnierin wurde am Dienstag, ohne Papiere von Italien kommend, bei der Einreise nach Deutschland einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Gegenüber den Beamten der Schleierfahndung gab sie, wie sich wenig später herausstellen sollte, zunächst einen falschen Namen an. Durch einen Abgleich ihrer Finderabdrücke kam ihre wahre Identität an Licht, da diese bereits 2014 im Rahmen eines Asylantrags gespeichert wurden.

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Die mittlerweile achtfache Mutter stellte nun erneut einen Asylantrag, wobei sie hierbei ausschließlich wirtschaftliche Hintergründe für ihre Flucht nannte - nämlich Unterkunft und finanzielle Unterstützung für sich und ihre Kinder, die derzeit in Italien bei ihrem Lebensgefährten aufhältig sind. Die 31-jährige Bosnierin wurde von den Beamten nach Abschluss der Anzeigenaufnahme wegen unerlaubter Einreise, an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in München weitergeleitet.

Polizeiinspektion Fahndung Traunstein