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«Wasser steigt nicht mehr»

Hochwasser: Leichte Tendenz zur Besserung in Niedersachsen

Die Hochwasserlage in Braunschweig, Hildesheim und Goslar entspannt sich allmählich. Die Behörden bleiben dennoch vorsichtig, während die Wassermassen nach Norden abfliessen und dort Unheil anzurichten drohen.

Hochwasser in Harkenbleck
Ein Hinweisschild steht inmitten einer überschwemmten Weide in Harkenbleck, einem Ortsteil von Hemmingen in Niedersachsen. Foto: Hauke-Christian Dittrich Foto: dpa
Hochwasser in Wolfenbüttel
Hochwasser wird in Wolfenbüttel abgepumpt. Die Nacht in der niedersächsischen Stadt blieb Einsatzkräften zufolge ruhig. Foto: Swen Pförtner Foto: dpa

Hannover (dpa) - Nach leicht fallenden Wasserständen der Flüsse in den meisten niedersächsischen Hochwassergebieten hoffen Betroffene auf eine Entspannung der Situation. Die Behörden beobachten die Lage allerdings weiterhin besorgt.

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«Ich würde eher von einer stagnierenden Tendenz sprechen», sagte Achim Stolz, Sprecher des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). «Sowohl in Braunschweig wie in Hannover haben wir den Höhepunkt der Welle erreicht, jetzt rollt sie auf Neustadt und Schwarmstedt zu.»

In den bisher betroffenen Gebieten sinken die Wasserstände, dürften aber auf einem hohen Niveau verharren und nur langsam fallen. Die Hochwasserwelle bewegt sich nach den Erkenntnissen des NLKWN von den Unterläufen der Oker und Leine auf die Aller zu, deren Pegelstände in den kommenden Tagen ansteigen dürften. In Celle dürfte die Meldestufe drei am Sonntag höchstwahrscheinlich überschritten werden.

Das Hochwasser hinterlässt auf seinem Weg Richtung Norden verschlammte Straßen und vollgelaufene Keller. Der Pegelstand der Hochwasser führenden Leine liege mittlerweile aber in Hannover-Herrenhausen bei 5,71 Metern, nachdem er um Mitternacht 5,80 Metern erreicht hatte.

Auch aus der Einsatzleitstelle in Wolfenbüttel hieß es: «Das Wasser steigt nicht mehr und geht langsam etwas runter.» Sollte sich der Trend bestätigen, so würden gegen Mittag die ersten Keller der Wohnhäuser in den Überschwemmungsgebieten ausgepumpt. In Wolfenbüttel war am Donnerstagabend Katastrophenalarm ausgelöst worden, der am Freitagnachmittag aber wieder aufgehoben wurde. In der Altstadt wurden mehrere Häuser evakuiert. Auf dem Weg in Richtung Norden hatte das Hochwasser in Niedersachsen vollgelaufene Keller und überflutete Straßen hinterlassen - vor allem in Wolfenbüttel bei Braunschweig.

NLWKN zu den Pegelständen

NLWKN zum Hochwasser- und Küstenschutz

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