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Höfl-Riesch erneut Kombinations-Olympiasiegerin

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Überwältigt
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Noch bei der Blumenzeremonie kann Maria Höfl-Riesch den Sieg kaum glauben. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa
Triumph
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Im Moment des Triumphs sackt Maria Höfl-Riesch in den Schnee. Foto: Antonio Bat Foto: dpa
Gelungen
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In der Abfahrt verschaffte sich die Weltmeisterin eine gute Ausgangsposition für den Slalom. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa
Stark
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Im unteren Slalom-Teil macht die Fahnenträgerin alles klar. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa
Zielstrich
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Trotz schwieriger Piste fightet sich die Partenkirchenerin mit Bestzeit ins Ziel. foto: Antonio Bat Foto: dpa
Traumerfüllung
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Maria Höfl-Riesch hat sich den Traum einer weiteren Goldmedaille erfüllt. Foto: Antonio Bat Foto: dpa
Vorgelegt
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Die Österreicherin Nicole Hosp hatte die zwischenzeitliche Bestzeit vorgelegt. Foto: Antonio Bat Foto: dpa
Überraschung
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In der Abfahrt am Morgen fuhr Julia Mancuso einen dicken Vorsprung heraus. Foto: Hans Klaus Techt Foto: dpa

Krasnaja Poljana (dpa) - Maria Höfl-Riesch saß nach ihrem dritten Olympia-Gold einen kurzen Moment in sich versunken auf einem Stuhl, ehe sie Trainer und Betreuer weiter herzte.


Bei der Blumenzeremonie schloss die 29-Jährige die Augen, blickte dann in den Himmel und umarmte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Zunächst Zweifel, gefolgt von Erleichterung und schließlich immer größerer Freude: Beim Sieg in der alpinen Super-Kombination durchlief die Partenkirchenerin viele Emotionen. »Ich kann's noch gar nicht richtig glauben, ich bin überwältigt«, sagte die Siegerin über ihre Fahrt von Abfahrtsplatz fünf nach ganz vorne.

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Die Weltmeisterin wiederholte ihren Olympiasieg von Vancouver. Bei den Winterspielen von Sotschi gewann die beste deutsche Skirennfahrin den alpinen Wettbewerb aus Abfahrt und Slalom vor Nicole Hosp aus Österreich und der Amerikanerin Julia Mancuso. Bei der Spezial-Abfahrt am Mittwoch hat die 29-Jährige vom SC Partenkirchen ihre nächste Medaillenchance in Krasnaja Poljana.

Höfl-Riesch sorgte mit ihrer Nervenstärke nicht nur bei sich selbst für Riesenerleichterung. »Wir sind alle sehr emotional. Für uns Alpine ist das der optimale Einstand«, sagte Alpin-Chef Wolfgang Maier. »Ein überwältigendes Gefühl, besonders nach der Abfahrt. Das ist das Schönste, was man als Sportler erleben kann, hier die Goldmedaille zu holen im ersten Wettbewerb«, erklärte Höfl-Riesch, die am Ende einen Vorsprung von vier Zehntelsekunden auf Hosp hatte.

Mit nun drei Olympiasiegen überholte Höfl-Riesch in der olympischen Rangliste der besten deutschen Alpinen Rosi Mittermaier und liegt nur noch knapp hinter Katja Seizinger (3-0-2). Die eigentlich so nervenstarke Ausnahme-Könnerin war nicht frei von Zweifeln nach Russland gereist. Die Slalom-Generalprobe in Kranjska Gora hatte sie kurz zuvor völlig verpatzt, in den Abfahrtstrainings von Krasnaja Poljana war sie auf der Suche nach der idealen Linie.

In der Schussfahrt am Vormittag aber lief es dann besser: Höfl-Riesch lag zwar 1,04 Sekunden hinter der überraschend starken Mancuso auf Platz fünf, erhielt sich damit aber alle Chancen. Mit einem sicheren und taktisch klugen Torlauf schob sie sich an ihren Konkurrentinnen vorbei und sank im Moment des Triumphs gerührt in den Schnee. »Es hat sich nicht gut angefühlt, ich war fix und fertig«, beschrieb sie ihre Emotionen direkt nach dem Slalom.

Wie groß die Zweifel im Hause Höfl-Riesch waren, zeigt der Tweet von Ehemann Marcus kurz vor dem Rennen: »Wie kann man nach den Trainingsergebnissen hier ständig von »Gold« reden!? Es wird sehr schwer, aber @maria wird alles erdenkliche geben«, twitterte er.

Nach Platz fünf in der Abfahrt hatte sich Höfl-Riesch schnell zur Vorbereitung für den Slalom aufgemacht. Ausrüstung wechseln, umziehen und dann ein paar »schnelle Schritte, um schnelle Beine zu bekommen«, erklärte die 29-Jährige ihren Plan für eine Medaille. »Einfahren, was essen, besichtigen - und los geht's.«

Verblüffend deutlich lag Höfl-Riesch zunächst noch hinter Mancuso. »Bei der überrascht mich gar nichts, speziell bei Olympia. Mit ihr habe ich auf jeden Fall gerechnet«, sagte sie. »Ich bin im Slalom gut genug, um um eine Medaille zu kämpfen«, bekräftigte aber auch Mancuso. Das Glamour-Girl holte bereits seine vierte Olympia-Medaille und freute sich immens über Bronze. »Meim Großvater lächelt mir vom Himmel zu. Das ist für dich, Großpa Denny«, twitterte Mancuso vor dem Slalom.

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