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Hoffenheim vor Abstieg - Düsseldorf und FCA zittern

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Abstiegsgefährdet
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Die Hoffenheimer Niklas Süle (l) und Igor de Camargo stehen nach der Niederlage gegen den HSV mit der TSG vor dem Abstieg. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Treffer
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Die Hamburger Heung-Min Son (M), Dennis Aogo (r) und Petr Jiracek feiern das 2:0 in Hoffenheim. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Ehrenrunde
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Bremens Sebastian Prödl dreht nach dem sicheren Klassenverbleib eine Ehrenrunde und klatscht sich mit den Fans ab. Foto: Carmen Jaspersen Foto: dpa
Erleichterung
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Abstieg verhindert: Bremens Sokratis (l) und Philipp Bargfrede sind nach dem 1:1 gegen Frankfurt erleichtert. Foto: Carmen Jaspersen Foto: dpa
Meisterschale
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Die Schale kann kommen: Die Bayern feierten zuvor einen klaren 3:0-Sieg gegen Augsburg. Foto: Foto: Tobias Hase Foto: dpa
Enttäuscht
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Der Düsseldorfer Stelios Malezas steckt mit der Fortuna weiterhin tief im Kampf gegen den Abstieg. Foto: Marius Becker Foto: dpa
Doppelpack
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Marco Reus rettete dem BVB mit seinem Doppelpack noch das 3:3 in Wolfsburg. Foto: Peter Steffen Foto: dpa
Auswärtssieg
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Die Stuttgarter Ibrahima Traore (l) und Torschütze Vedad Ibisevic freuen sich über die Führung. Foto: Kevin Kurek Foto: dpa
Meisterfeier
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In München startete nach dem 3:0 gegen Augsburg die Meisterfeier. Foto: Tobias Hase Foto: dpa
Partystimmung
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Freiburgs Trainer Christian Streich (r) ist nach dem 2:1 in Fürth völlig entfesselt. Foto: Daniel Karmann Foto: dpa

Berlin (dpa) - Fünf Jahre nach ihrem vielbestaunten Einstand in der Fußball-Bundesliga steht die TSG 1899 Hoffenheim vor dem Abstieg.


Der Tabellen-Vorletzte aus dem Kraichgau verlor mit 1:4 gegen den Hamburger SV und liegt einen Spieltag vor Ende der Saison weiter zwei Punkte hinter Relegationsplatz 16 zurück. Den hat nach dem 0:3 bei Meister Bayern München weiter der FC Augsburg inne. Nur dank der um fünf Treffer günstigeren Tordifferenz behauptete Fortuna Düsseldorf nach dem 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg Rang 15. Werder Bremen brachte sich mit dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt endgültig in Sicherheit.

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Im Kampf um die Champions League-Teilnahme erlitt der FC Schalke 04 mit dem 1:2 gegen den VfB Stuttgart einen empfindlichen Rückschlag. Die Niederlage der Königsblauen lässt Frankfurt und den SC Freiburg (2:1 bei Absteiger SpVgg Greuther Fürth) weiter von der Königsklasse träumen. Am kommenden Samstag kommt es nun zwischen Freiburg und Schalke zu einem Finale um Platz vier. Im Rennen um einen Platz in der Europa League sind auch der Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach (4:2 beim FSV Mainz 05) wieder im Geschäft.

Der FC Bayern stimmte sich mit dem Derby-Sieg auf die Meisterparty am Abend ein. Um 17.39 Uhr nahm Münchens Kapitän Philipp Lahm aus den Händen von Ligapräsident Reinhard Rauball die Meisterschale für den 23. Titelgewinn entgegen. Vor der Partie hatten die Fans dem scheidenden Coach Jupp Heynckes einen stimmungsvollen Abschied bereitet. Champions League-Finalist Borussia Dortmund leistete sich in fast stärkster Besetzung mit dem 3:3 einen Punktverlust beim VfL Wolfsburg. Beim Tabellen-Dritten Bayer Leverkusen wurde Stefan Kießling gefeiert, der beim 3:1 gegen Hannover 96 seinen 24. Saisontreffer markierte.

Nach der Niederlage gegen den HSV durch Tore von Heung-Min Son (18.), Dennis Aogo (35.), Petr Jiracek (60.) und Artjoms Rudnevs (88.) gibt es kaum noch Hoffnung für Hoffenheim, schließlich müssen die Badener zum Saisonabschluss nach Dortmund. Für Augsburg und Düsseldorf geht das Zittern bis zum Ende weiter. Die Fortuna ging gegen den »Club« durch ein Eigentor von Hanno Balitsch (22.) in Front, kassierte aber dann Gegentore durch Robert Mak (58.) und Marvin Plattenhardt (64.) und blieb zum elften Mal in Serie sieglos.

Augsburg stand in München lange vor einer Überraschung, dann machten Thomas Müller (70.), Xherdan Shaqiri (82.) und Luiz Gustavo (87.) den 600. Bundesliga-Heimsieg der Bayern perfekt. Werder machte zwar gegen Frankfurt das Dutzend an sieglosen Spielen voll, dennoch reichte das 1:1, um auch 2013/14 erstklassig zu sein. Die Führung der Hanseaten durch Kevin De Bruyne (22.) glich Srdjan Lakic (51.) aus.

Dortmund erkämpfte durch einen Doppelschlag von Marco Reus (83./88.) ein 3:3 in Wolfsburg. Sven Bender (5.) brachte den BVB in Führung, doch dann drehten der zweimal erfolgreiche Ex-Borusse Ivan Perisic (14./23.) und Naldo (26.) die Partie. Die Fans in Leverkusen feierten Kießling, der mit 24 Treffern die alleinige Führung in der Torschützenliste übernahm, und den zweimal erfolgreichen Jens Hegeler (6./59.). Auch für den Gegentreffer war mit Eigentorschütze Daniel Carvajal (71.) ein Leverkusener verantwortlich.

Doppel-Torschütze Vedad Ibisevic (24./66.) versetzte der Stimmung in Schalke nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Jens Keller einen Dämpfer. Daran änderte auch das Eigentor des Stuttgarters Georg Niedermeier in der Nachspielzeit nichts mehr. Mönchengladbach meldete sich in Mainz noch einmal im Kampf um Europa zurück. Der dreimal erfolgreiche Branimir Hrgota (39./59./80.) und Mike Hanke (65.) wendeten das Blatt, nachdem Shawn Parker (12.) die Hausherren in Führung gebracht hatte. Andreas Ivanschitz (90.+1/Foulelfmeter) konnte nur noch verkürzen.

Mit dem 2:1 in Fürth wahrte Freiburg seine Champions League-Chance. Jonathan Schmid (69.) und Max Kruse (78.) verhinderten im 17. und letzten Versuch den ersten Heimsieg der Franken, für die Matthias Zimmermann (3.) das frühe 1:0 erzielt hatte.