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Hofmanns Treffer zum 1:1 für U 21 Gold wert

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Philipp Hofmann erzielte für die deutsche U 21 den Treffer zum 1:1. Foto: Uwe Zucchi Foto: dpa

Podgorica (dpa) - Das erste Etappenziel verpasst, dennoch klar auf Playoff-Kurs: Die deutschen U 21-Fußballer wollten sich eigentlich mit zwei Siegen aus den letzten beiden EM-Qualifikationsspielen des Jahres die Playoff-Teilnahme vorzeitig sichern.


Nach dem spät erkämpften 1:1 (0:1) in Montenegro führt die DFB-Elf die Tabelle weiterhin mit nun 13 Punkten vor Montenegro und Irland (beide 7) an, muss aber wohl bis zum September nächsten Jahres auf die offizielle Playoff-Teilnahme warten. »Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen«, sagte Thomas Nörenberg, der den noch pausierenden Host Hrubesch als Chefcoach vertrat. »Dennoch müssen wir mit dem Punkt leben.«

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Dabei stand die Partie in der montenegrinischen Hauptstadt auf des Messers Schneide. Ein Kopfballtreffer von Philipp Hofmann sicherte dem deutschen Team erst in der 87. Minute das 1:1. Wie schon beim 2:0-Sieg im Hinspiel erwiesen sich die Montenegriner als gefährlicher Gegner. Doch erst ein Foulelfmeter brachte den Gastgebern die 1:0-Führung durch ihren Stürmerstar Stefan Mugosa (50.). Hofmann, der schon im Hinspiel traf und mit drei Treffern zweitbester Torschütze im deutschen Team ist, war zufrieden. »Ich bin natürlich froh, dass ich noch getroffen habe. Mit dem Unentschieden können wir gut leben«, sagte der Mittelstürmer.

Nörenberg war mit der Leistung seiner auf acht Positionen veränderten Formation zunächst gar nicht einverstanden. »In der zweiten Halbzeit habe ich eine andere deutsche Mannschaft gesehen. Eine, die Druck aufgebaut hat und drei, vier Tore erzielen hätte müssen«, befand der Coach. In der Nachspielzeit hatte Hofmann dann sogar noch die Chance zum Siegtreffer. »Wir haben versucht, alles zu geben und den Sieg zu holen. Darauf können wir stolz sein«, meinte Moritz Leitner, der das Team diesmal als Kapitän anführen durfte.

Mit einem Sieg im letzten Spiel des Jahres am Dienstag in Rumänien ist die Playoff-Teilnahme so gut wie sicher. Denn neben den zehn Gruppensiegern qualifizieren sich auch die vier besten Zweiten für die Ausscheidungsspiele zur EM-Endrunde in Tschechien 2015. Mit bislang 16 Punkten wäre man wohl sicher dabei, aber eben noch nicht offiziell. So stehen nach der Partie in Giurgiu die letzten beiden Qualifikationsspiele gegen Irland und Rumänien erst im September 2014 an. Dazwischen gibt es lediglich ein Testspiel am 5. März in Spanien.