Hohe Haftstrafen wegen Separatismus in chinesischer Unruheregion

Peking (dpa) - Gerichte in der nordwestchinesischen Unruheregion Xinjiang haben 20 Angeklagte wegen Terrorismus und Separatismus zu mehrjährigen bis lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Das berichtet die offizielle örtliche Webseite Tianshan. Die genannten Namen deuten darauf hin, dass die Verurteilten der Minderheit der Uiguren angehören. Die in Xinjiang ansässige muslimische Volksgruppe beklagt Unterdrückung durch die chinesische Fremdherrschaft. Das kommunistische China hatte sich die Region des ehemaligen Ostturkestans nach der Gründung der Volksrepublik 1949 einverleibt.

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