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Hoher Besuch schaut in Uniform vorbei

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Innenminister Joachim Herrmann mit Brigadegeneral Helmut Dotzler, Kommandeur Landeskommando Bayern, und dem Rennrodler Tobias Wendl. (Foto: Bundeswehr)

Bischofswiesen – Bayerns Innen- und Sportminister und derzeit Oberstleutnant Joachim Herrmann hat am Mittwoch im Rahmen seiner zweiwöchigen Wehrübung Bischofswiesen und Oberjettenberg besucht.


Am Vormittag informierte sich Herrmann bei der Wehrtechnischen Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik in Oberjettenberg über die dortige Sicherheitsforschung. Hier werden unter Tage Materialtests und Forschungen betrieben, die unter anderem dem Schutz von Menschen dienen. »Auch für die Bayerische Polizei sind die Forschungsergebnisse von Interesse«, so Herrmann.

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Am Nachmittag besuchte Herrmann die Sportfördergruppe der Bundeswehr in Bischofswiesen. Hier besichtigte er die Trainingsanlagen Silberg und den Bundesstützpunkt Bob und Rodeln. Dort trainieren auch die bayerischen Polizeisportler. »Die Bundeswehr leistet einen starken Beitrag für die Ausbildung von Nachwuchsathleten. Was da rauskommt, sehen wir am Ergebnis: In Königssee trainieren unsere Olympiasieger und Medaillengewinner, wie zum Beispiel der Rennrodler Tobias Wendl. In den nächsten Jahren werden sich sicherlich auch die Angehörigen der Bayerischen Polizei bei der Olympiade unter Beweis stellen«, so Bayerns Sportminister. Brigadegeneral Helmut August Dotzler, Kommandeur des Landeskommandos Bayern, hatte für den Rodler und Oberfeldwebel Tobias Wendl eine besondere Überraschung dabei. Wendl wurde zum Hauptfeldwebel befördert.

Im Rahmen der Förderung des Nachwuchsleistungssports beteiligt sich der Freistaat Bayern am Bundesstützpunkt Bob und Rodeln am Königsee an den Kosten für Investitionsmaßnahmen samt Bauunterhalt sowie an den Betriebskosten. Im Jahr 2016 sind Landesmittel für den jährlichen Bauunterhalt der Bobbahn in Höhe von rund 166 000 Euro und für das Funktionsgebäude in Berchtesgaden in Höhe von 3 000 Euro vorgesehen. Beim Funktionsgebäude entsteht aktuell ein Ersatzneubau mit Gesamtkosten in Höhe von mehr als 6,3 Millionen Euro, den der Freistaat Bayern mit mehr als 1,7 Millionen Euro fördert. Hiervon können bereits über 300 000 Euro an den Landkreis Berchtesgadener Land ausgezahlt werden. Ferner wird auch heuer für die Betriebskosten eine Trainingsstättenförderung in Höhe von jährlich 143 000 Euro gewährt. fb