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Hohes Reiseaufkommen am heutigen Nachmittag

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Foto: dpa/Symbolbild

Die Reisewelle vor dem Osterfest ist am heutigen Donnerstag auf Bayerns Autobahnen angelaufen – im Chiemgau, in Rosenheim und Richtung München kommt es zu Verzögerungen.


Landkreise – Gegen Mittag kam es vor allem auf der A99 bei München und auf der A8 zu Behinderungen, teilte das Verkehrslagezentrum Bayern mit. Auf der A8 München-Salzburg geriet der Verkehr zwischen Weyarn und Rosenheim auf einer Länge von 20 Kilometer ins Stocken.

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Massive Staus blieben aber zunächst aus. "Momentan nimmt der Verkehr zu, aber noch sind wir nicht im außergewöhnlichen Bereich", betonte ein Sprecher. "Aufgrund des schlechten Wetters bleiben wohl viele Kurzentschlossene doch zuhause." Das höchste Reiseaufkommen erwartete das Lagezentrum in Rosenheim für den heutigen Nachmittag. th/dpa/lby

Nicht vergessen: Rettungsgasse bilden

Das Polizeipräsidium stimmt die Autofahrer mit einem lustigen Video auf die anstehenden Wartezeiten ein und weist gleichzeitig darauf hin, bereits bei stockendem Verkehr Rettungsgassen zu bilden:

 

Wussten Sie schon? Aussteigen bei Stau ist nicht erlaubt.

Auch wenn es noch so drückt: Im Stau dürfen Autofahrer ihr Fahrzeug grundsätzlich nicht verlassen. Tun sie es dennoch, etwa um kurz auszutreten, droht ein Bußgeld von 10 Euro. Darauf weist der ADAC hin. Eltern dürfen auch nicht auf dem Standstreifen anhalten oder aussteigen, etwa um ein Kind zu wickeln. Hierbei drohen 30 Euro Verwarnung. In solchen Fällen müssen Autofahrer bis zum nächsten Park- oder Rastplatz weiterfahren. Aussteigen dürfen die Fahrer nur im Notfall, um etwa eine Pannen- oder Unfallstelle abzusichern.

Wenn sich aber etwa bei einer Vollsperrung die Autobahn für längere Zeit staut, liegt es im Ermessen der Polizei, ein kurzes Aussteigen zu dulden und auf eine Anzeige verzichten, so der ADAC. Allerdings dürfen die Autofahrer auch in diesem Fall keine Rettungskräfte behindern. dpa/tmn