Hotel-Resort will Änderungen

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Ruhpolding Hotel
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Für das »a-ja Hotel Resort«, das im Frühjahr in Betrieb gehen soll, stellte die Projektgesellschaft einen Antrag auf Tekturplanänderungen und Abweichungen. Diese wurden vom Bauausschuss im Wesentlichen genehmigt. (Foto: Burghartswieser)

Ruhpolding – Gleich bei der ersten Sitzung des Bauausschusses im neuen Jahr musste sich das Gremium mit einer ganzen Reihe von Tekturänderungen für das »A-ja Hotel« befassen. Dafür wurde das gemeindliche Einvernehmen grundsätzlich erteilt, wenn die Lärmschutzwand im Süden des Hotels im Anlieferungsbereich begrünt und eine Holzverschalung angebracht wird.


Die Projektgesellschaft »Hotel Ruhpolding GmbH« hatte zur Baugenehmigung des Ferienhotels mit 488 Betten im Ortsteil Zell eine weitere Tektur im Bauausschuss eingereicht. Nach Aussage des Bauamtsleiters Hans Hechenbichler seien darin mehrere Änderungen beinhaltet, zum Beispiel die Umstrukturierung und Erweiterung der Anlieferung im Untergeschoß und die Ausbildung eines Betontroges, ein neuer Zugang zum Golfplatz, Bau einer neuen Stützmauer an der Ostseite oder auch die Änderung der Lage der Lärmschutzwand im Süden.

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Dazu habe noch im Dezember ein Ortstermin mit Vertretern des Bauherrn, des Architekturbüros, des Kreisbauamts und der Gemeinde stattgefunden, so Hechenbichler weiter. Dabei sei festgestellt worden, dass sich Auswirkungen auf das Orts- und Landschaftsbild im Wesentlichen nur durch die Ausbildung des Betontrogs im Anlieferungsbereich und der Lärmschutzwand im Süden ergeben.

Wie Hechenbichler weiter ausführte, seien Abweichungen vom Bebauungsplan, der Bayerischen Bauordnung und der Ortsgestaltungssatzung beantragt worden. Dazu gehöre beispielsweise die Verkleidung des westlichen Anschlussgebäudes im Erdgeschoß mit Naturstein, die Überschreitung der südlichen Baugrenzen für Stellplätze und die Überschreitung der zulässigen Flächen für Nebenanlagen außerhalb der Baugrenzen, wie Terrassen oder Teilflächen am Pool, um rund einhundert Quadratmeter. Die Stellplätze im nördlichen Bereich sollten nach Süden rücken und somit von der Umgebungsbebauung weiter wegkommen. Die Änderungen im Gebäude hätten keine entscheidenden Auswirkungen.

»Die Befreiungen und Abweichungen könnten erteilt werden, weil sie städtebaulich vertretbar sind und keine nachbarlichen Belange betroffen sind«, so Hechenbichler. Die Befreiung für die Lärmschutzwand sollte nur unter der Auflage erfolgen, dass sie begrünt und im oberen Bereich mit Rankengittern verkleidet werden müsse. Dazu schlug Bürgermeister Claus Pichler vor, eine senkrechte Holzverschalung an der Lärmschutzwand anzubringen. Zudem meinte er, dass der Betontrog von außen kaum auffalle.

Der Bauausschuss nahm daraufhin die Tekturpläne und die Abweichungsanträge zur Kenntnis und beschloss, das gemeindliche Einvernehmen unter der Auflage zu erteilen, dass die Lärmschutzwand im Süden entsprechend gestaltet wird. hab