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Hund frisst beim Gassigehen Köder und stirbt – Polizei ermittelt

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Giftköder in Grassau – Nachrichten aus Grassau, Chiemgau und Traunstein
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(Foto: Florian Schuh/Archiv/dpa)

Halsbach – Ein tödliches Ende nahm das Fressen eines Giftköders für einen Hund am Wochenende im Bereich Thalhausen. Nachdem nun ganz in der Nähe auch ein totes Wildtier gefunden wurde, ermittelt jetzt die Polizei und sucht mögliche Zeugen.

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Am Samstag (5. Januar) gegen 14.15 ging ein Hundebesitzer aus Halsbach mit seinem Entlebucher-Sennenhund in Thalhausen spazieren. An einem Waldweg, auf Höhe der Abzweigung nach Eneck, schnupperte der Hund an einem Baumstumpf und hat dort vermutlich auch etwas gefressen. Wenige Zeit später war der Hund tot.

Der Hundebesitzer ging am Tag nach dem schrecklichen Vorfall nochmals zu der entsprechenden Stelle im Wald und entdeckte in rund fünf Metern Entfernung zu dem Baumstamm einen toten Fuchs. Daraufhin erstattete der Hundebesitzer Anzeige bei der Polizei Burghausen.

Noch am gleichen Tag nahm sich eine Diensthundeführerin der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein der Sache an und leitete umfangreiche Ermittlungen ein. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde unter anderem der tote Fuchs sichergestellt. Außerdem suchte die Diensthundeführerin den Bereich um den Baumstumpf nochmals ab. Dabei wurden zwar keine weiteren vermeintlichen Giftköder gefunden, dennoch bittet die Polizei die Hundehalter im Gemeindebereich Halsbach derzeit beim Gassigehen um erhöhte Vorsicht.

Die ermittelnden Beamten der zuständigen Dienststelle bitten Passanten und Zeugen, die etwas gesehen oder mitbekommen haben, um Hinweise unter der Telefonnummer 0861/9873-205.