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Hundertstelentscheidungen bei den Skeletonis

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Skeletonpilot Felix Keisinger vom WSV Königssee hat sich im letzten Qualifikationsrennen mit Superstartzeiten für den InterContinental-Cup qualifiziert, der in der nächsten Woche in Whistler/Kanada beginnt. (Foto: Wechslinger)

Mit Anna Fernstädt, Kilian von Schleinitz und Felix Keisinger nehmen drei Berchtesgadener Skeletonpiloten an dem nächste Woche in Kanada beginnenden InterContinentalCup teil.


Beim letzten Qualifikationsrennen am Mittwoch auf der Kunsteisbahn am Königssee ergatterte Keisinger den letzten Startplatz.

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Bei den Damen war Anna Fernstädt vom RC Berchtesgaden für die InterContinentalrennen bereits gesetzt. Spannung pur herrschte dagegen bei den Herren. Nach drei von vier Entscheidungsrennen kämpften fünf Athleten um den letzten Startplatz in der ICC-Serie. In einer Hundertstelentscheidung setzte sich Felix Keisinger vom WSV Königssee hauchdünn vor seinem Vereinskameraden Martin Rosenberger durch. Kilian von Schleinitz war gesetzt und fliegt mit Fernstädt sowie Keisinger am Sonntag zum Auftaktrennen nach Whistler in Kanada.

Martin Rosenberger und Dominc Rady, beide vom WSV Königssee, starten bei den EC-Rennen, die am 18. November in Winterberg beginnen. Trainer David Lingmann war mit den Leistungen seiner Athleten sehr zufrieden: »Es war das erste Mal, dass ich das B-Team in eine Saison führen darf. Die Sportler waren sehr diszipliniert und haben sich gegenseitig gepusht. Ein großer Dank gilt meinem Trainerteam, es macht richtig Spaß miteinander zu arbeiten. Das Leistungspotenzial der Gruppe war allgemein sehr hoch. Besonders die Männer konnten mit Top-Startleistungen auf Weltcup-Niveau aufwarten«, erklärte Lingmann. Jetzt darf man gespannt sein, wie sich das Berchtesgadener Trio auf der Olympiabahn im Whistler Sliding Centre schlägt. cw