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»Ich weiß, ich war’s«

Zuletzt war der 10. September geplant. Der Produktionsprozess habe sich verschoben, teilte der Verlag Kiepenheuer & Witsch auf dpa-Anfrage mit. Die autobiografischen Aufzeichnungen erschienen unter dem Titel »Ich weiß, ich war’s«. Herausgeberin ist Schlingensiefs Witwe Aino Laberenz.

Nach dem Krebstod des Künstlers im August 2010 hatte es geheißen, das Manuskript für die Autobiografie liege vor, das Buch werde noch 2010 erscheinen. Später wurde der Termin mehrmals verschoben. Nach Angaben des Verlags führte Laberenz das Projekt fort. In dem Buch schildert Schlingensief den Angaben zufolge seine Kindheit in Oberhausen, seine Anfänge als Filmemacher, Stationen seines Künstlerlebens in Berlin, Wien und Afrika - und nicht zuletzt seine Erlebnisse auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. 2008 bekam er die Diagnose Lungenkrebs.

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Das Tagebuch seiner Krankheit wurde inzwischen 150 000 Mal verkauft. Der Titel: »So schön wie hier kann’s im Himmel gar nicht sein«.