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Im Sog von Georg Hackl

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Da darf der Schönauer lachen: Felix Loch holte sich mit seinen 23 Jahren schon zum vierten Mal den Einzel-Weltmeistertitel im Rennrodeln. Foto: dpa

Whistler/Schönau am Königssee - An der Stätte seines ersten Olympiasieges 2010 im kanadischen Whistler holte sich der erst 23-jährige Rennrodler Felix Loch vom RC Berchtesgaden seinen nun schon vierten Weltmeistertitel. Der Schönauer ist auf dem besten Wege, Schorsch Hackl als erfolgreichsten Rodler aller Zeiten einzuholen oder vielleicht sogar zu überholen.


Sie sind mit zweimal Bestzeit auf der Olympiabahn von Whistler zum vierten Mal Weltmeister geworden. Wie machen Sie das?

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Felix Loch: Ich habe mich einfach gut gefühlt und bin recht entspannt ins Rennen gegangen. Dabei konnte ich schon im ersten Lauf schon etwas für die anderen vorlegen. Vor dem zweiten Lauf habe ich meine Konkurrenten beobachtet. Das waren ja drei Teamkollegen, die sich knapp verbessern konnten. Und so wusste ich, dass es mit einem ordentlichen Lauf reichen müsste.

Und wie war dann der zweite Lauf?

Loch: Das war ein richtig schöner Lauf, mit dem es leicht gereicht hat. Ich bin rundum zufrieden.

Warum liegt Ihnen diese Bahn so, auf der Sie ja vor drei Jahren Olympiasieger geworden sind?

Loch: Gute Frage. Ich fahre hier sehr sauber und sehr gerne. Die Bahn ist sehr schwierig, was mir entgegenkommt. Es beginnt mit einem guten Start und wenn es in den Hochgeschwindigkeitsbereich geht, gefällt es mir besonders gut. Das ist für mich gut, für andere weniger. Aber für mich ist es gewaltig, wenn es so ausgeht.

Gibt es nach dem Kompletterfolg eine große Party mit den anderen Weltmeistern Tobias Wendl und Tobias Arlt?

Loch: Es ist wirklich gewaltig, dass die auch gewonnen haben. Ich war sicher nervöser als die beiden und habe mich über ihren Sieg riesig gefreut. Endlich haben die beiden die Medaille geholt, auf die sie seit Jahren hingearbeitet haben. Darauf können wir anstoßen. Christian Wechslinger