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Im Sommer zu kalt, im Winter zu warm

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KINA - Christlessee
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Der Christlessee in Bayern wird unter anderem wegen Quellen im Boden nie richtig warm. Und im Winter friert er deswegen auch nicht zu. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Foto: dpa

Im Sommer mal schnell zur Erfrischung in den See springen: Wer liebt das nicht? Mindestens genauso schön ist es aber auch, im Winter auf einem zugefrorenen See zu schlittern - wenn das Eis dick genug ist. Im Bundesland Bayern aber gibt es einen See, bei dem beides nicht geht. Im Winter friert er nicht zu. Und im Sommer ist er den meisten Leuten zu kalt, um darin zu schwimmen. Der See heißt Christlessee.


Das Ganze liegt an Quellen im Seeboden und um den See herum. Aus den Quellen fließt die ganze Zeit frisches Wasser in den See. Das Wasser kommt aus den Bergen der Umgebung und ist der Grund dafür, dass der See nicht warm wird. Das Quellwasser ist nämlich ungefähr fünf Grad Celsius kalt. Weil die ganze Zeit dieses kühle Wasser nachkommt, ist der See viel zu kalt zum Schwimmen. Das wäre aber auch sowieso nicht erlaubt, weil der See in einem Wasserschutzgebiet liegt.

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Auch im Winter ist das Wasser aus den Quellen etwa fünf Grad kalt. Das Quellwasser mischt sich mit dem noch kälteren Wasser im See. Dadurch ist die Wassertemperatur insgesamt zu warm, um zu Eis zu werden.