In Bestbesetzung nach Rosenheim

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Den Korb fest im Blick: DJK-Neuzugang Christian Joch will mit den Traunsteiner Basketballern auch in Rosenheim auf Erfolgskurs bleiben. (Foto: Weitz)

Die Basketballer der DJK Traunstein reisen am morgigen Sonntag (Spielbeginn 16 Uhr) nahezu in Bestbesetzung als ungeschlagener Tabellenführer der Bezirksoberliga zum Tabellenvierten, dem SB DJK Rosenheim II. Sie wollen auch dort die Punkte mitnehmen.


Spielertrainer Alexander Aigner hat noch neun weitere Akteure zur Verfügung, die alle gute Trainingseinheiten hinter sich haben. Sie brennen nach dem deutlichen Heimerfolg gegen den TSV Oberhaching II (83:61) vor Spiellaune und gehen hochmotiviert in die Begegnung beim Sportbund.

Regisseur Max Hoernes wird sich zusammen mit Andreas Euler, Michael Aicher und Matthias Magg um den Spielaufbau und das Tempo sowie um die Distanzschüsse kümmern. Allrounder Alexander Dömel und Roman Orben werden mit Neuzugang Chris Joch auf unterschiedlichen Positionen agieren. Die Center Daniel und Thomas Berger sind unter den Körben zuständig.

Bisher war neben dem Tempospiel der Traunsteiner auch ihre neue Abwehrarbeit erfolgreich, denn man setzte die Angriffszüge der Gegner bereits in deren Spielhälfte unter Druck. So kam es zu dem ein oder anderen Ballgewinn, der dann in Zählbares umgesetzt wurde. Die noch nicht aussagekräftige Tabelle zeigt die DJK’ler nach dem Auswärtssieg beim Schlusslicht ASV Rott und dem Erfolg vor heimischer Kulisse gegen die Routiniers des TSV Oberhaching II mit weißer Weste an der Spitze. Von Rosenheim hört man, dass es sich um einen sehr jungen Kader handelt, der mit hohem Tempo zu Werke geht.

In den Rosenheimer Reihen befindet sich mit Marius Aigner der aktuelle Topscorer der Liga mit einem Punkteschnitt von 36,5 Zähler/Spiel. Leon Pötsch rangiert an der dritten Position (23) und ist vor allem aus der Drei-Punkte-Distanz treffsicher. Direkt gefolgt werden sie allerdings vom DJK-Neuzugang Andreas Euler (4./ 17,5) und Max Hoernes (5./16). Dabei sind in den Reihen der Traunsteiner die Punkte auf mehrere Schultern verteilt, was sie schwer auszurechnen macht.

Die Gastgeber konnten zum Saisonbeginn gegen Aufsteiger ASV Rott einen Heimerfolg (93:81) landen, mussten sich dann beim TSV Oberhaching II mit 66:90 der Routine und dem Heimvorteil beugen. Die DJK war gegen beide dieser Gegner erfolgreich – und will dies nun auch in Rosenheim wieder sein.

C.H.