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»In den Gängen«: Liebe, Tristesse und Gabelstapler

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In den Gängen
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Christian (Franz Rogowski) gratuliert Marion (Sandra Hüller) mit einem Kuchen zum Geburtstag. Foto: Zorrofilm Foto: dpa

Ein öder Supermarkt mit unendlichen Gängen wird zu einer Art Insel der Glückseligen für das ganz kleine Glück. Liebe und Freundschaft helfen, der Tristesse des Seins ein wenig zu entfliehen.


Berlin (dpa) - Ein tiefer Blick in die Seele, ein tiefer Blick ins Herz: Ein öder Großmarkt in der ostdeutschen Provinz ist Schauplatz von Thomas Stubers wunderbar ästhetisch-poetischem Film »In den Gängen«, der gleichermaßen Milieustudie und Liebesfilm ist.

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Hier kommen sich Christian (Franz Rogowski) und Marion (Sandra Hüller), die schon lange nicht mehr auf der Sonnenseite des Lebens stehen, langsam und bedächtig näher. Neben der Liebe und den Befindlichkeiten der Menschen am Rande der Gesellschaft spielen auch Gabelstapler eine große Rolle.

Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises ist Shootingstar Franz Rogowski gerade mit einer Lola ausgezeichnet worden.

In den Gängen, Deutschland 2018, 125 Min., FSK ab 12, von Thomas Stuber, mit Franz Rogowski, Sandra Hüller, Peter Kurth, Andreas Leupold.

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