In wackligen Schlauchbooten über das Meer

Menschen
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Diese Menschen versuchten, das Meer nach Großbritannien zu überqueren. Die Behörden bringen sie in den Hafen. Foto: Gareth Fuller/PA Wire/dpa Foto: dpa
Schlauchboot
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Diese Menschen versuchten, das Meer nach Großbritannien zu überqueren. Die Behörden bringen sie in den Hafen. Foto: Gareth Fuller/PA Wire/dpa Foto: dpa

Ein Meer liegt zwischen den Ländern Frankreich und Großbritannien. Doch an einer Stelle kommen sich die zwei Länder recht nah. Dort im sogenannten Ärmelkanal liegen nur etwa 32 Kilometer Wasser zwischen den Küsten. 


An dieser Stelle versuchen immer wieder Flüchtlinge, über das Meer nach Großbritannien zu gelangen. Viele von ihnen kommen aus weit entfernten Ländern. Sie fliehen vor Krieg und Gewalt aus ihrer Heimat oder lebten dort in großer Armut. Sie hoffen auf eine bessere Zukunft in Großbritannien. 

Diese Menschen können keine normalen Schiffe nehmen, weil sie eigentlich nicht nach Großbritannien einreisen dürfen. Deswegen benutzen sie meist Schlauchboote, um möglichst ungesehen über den Ärmelkanal zu kommen. Die Überfahrt in den wackligen Booten ist sehr gefährlich.

Am Mittwoch passierte bei einer dieser Bootsfahrten ein schlimmes Unglück. Ein Boot sank. Die Rettungskräfte konnten fast niemanden retten, fast alle Menschen ertranken. 

Wegen dieses Unglücks haben sich der Präsident von Frankreich und der Premierminister von Großbritannien beraten. Sie überlegten, wie man solche Unglücke in Zukunft verhindern kann. Denn immer wieder machen sich Menschen auf diese gefährliche Reise.